Adalbert-Stifter-Weg,  Aktuell,  Herzog-Georg-Str. 1-6

Herzog-Georg-Str. 1-6 – Weißenhorns Einkaufszentrum

An dieser Stelle konzentriert sich der Weißenhorner Einzelhandel. Keimzelle war das Möbelhaus Silberbaur, welches hier 1969 ein großflächiges Geschäft erbaute. Die gute Verkehrsanbindung in Stadtrandlage mit kurzen Wegen zur Innenstadt, die Möglichkeit ausreichender Parkplatzflächen und eine besonnene Stadtpolitik begünstigte diese Entwicklung und verschonte die Stadt vor ausufernden Flächen ‚auf der grünen Wiese‘.

Vorgängerbebauung Adalbert-Stifter-Weg

Straße und Bauflächenentwicklung

Der Adalbert-Stifter-Weg [1]Adalbert Stifter, Schriftsteller, wurde am 23.10.1805 in Oberplan (Böhmerwald/damals Österreich) geboren. Er kam als Sohn eines Leinwebers und Flachshändlers aus einfachen Verhältnissen. Als er … Continue reading dürfte nur wenigen ein Begriff sein, noch weniger die Tatsache, dass dieser zuerst Mozartstraße hieß. Der Adalbert-Stifter Weg führt von der Kreuzung Herzog-Georg-Str. / Illerberger Str. südlich der Eisenbahn nach Westen zur Eschachsiedlung, wo er die Bahngleise überquert und in die Adolf-Wolf-Str. mündet. Er ist mittlerweile ein reiner Rad- und Gehweg, gesperrt für den Kfz-Verkehr. Baugrundstücke sind vom Weg nicht erschlossen. Der Weg ist mit einer Birkenallee bepflanzt und ist ca. 500 m lang. Der Adalbert-Stifter-Weg wurde noch nie ausgebaut, er wurde zu einem unbekannten Zeitpunkt leicht bituminös überzogen.

Der Adalbert-Stifter-Weg entstand nach dem Bau der Eisenbahnlinie aus dem ehemaligen Illerberger Steig. Vermutlich im Sept. 1912 wollte Hans Laupheimer den sog. Illerberger Fußweg (jetzt Adalbert-Stifter-Weg) so nach Süden verlegen, dass er seine beidseits des Weges liegenden Grundstücksteile zusammenlegen könnte. Scheinbar wurde dieses Vorhaben aber nie im Magistrat behandelt, denn in den Sitzungsniederschriften ist keine Notiz hierüber vorhanden. Mit Schreiben vom 02.10.1912 erhoben die Gebr. Molfenter (Illerberger Str. 20) gegen dieses Vorhaben Einspruch, weil sie hierdurch den Wert ihrer vor dem Grundstück Laupheimer liegenden Grundstücke beeinträchtigt sahen. Sie legten selber eine Skizze vor, mit der sie den Ausbau dieses Weges zu einer Straße und die Festsetzung einer Baulinie vorschlugen. Auch dieser Vorschlag wurde offenbar nicht im Magistrat behandelt. Erst Anfang 1920 kommt die Angelegenheit wieder auf die Tagesordnung, als Karl Laupheimer den Bauantrag für ein Wohnhaus auf seinem Grundstück stellt.

Der Stadtrat berät am 02.07.1920 hierüber und beschließt die Festsetzung einer Baulinie (heutiger Begriff Bebauungsplan) im Bereich der Herzog-Georg-Str./Adalbert-Stifter-Weg (Fl.Nr. 1745-1750) mit einer Straßenbreite von 12 m. Die Fa. Molfenter erhebt am 17.09.1920 gegen die Baulinie im Bereich der Fl.Nr. 1745-1750 Einspruch. Auch ein amtstechnisches Gutachten regt Änderungen an, denen der Stadtrat durch Beschränkung der Vorgartenlinie auf 2 m und die Planung einer straßenbegleitenden Baumreihe nachkommt.

Bei der ersten Festlegung von Straßennamen im Jahr 1921 wurde für diesen Weg die Bezeichnung Mozartstraße festgelegt. Da die städtebauliche Entwicklung der Stadt aber nicht in diese Richtung ging, wurde die Straße umbenannt. Es wurde nur ein einziges Gebäude an dieser Straße errichtet, was aber zwischenzeitlich auch abgebrochen wurde. 1950 wurde durch den Verschönerungsverein hier eine Birkenallee gepflanzt. Der Fußweg dient mittlerweile nicht mehr zur Erschließung von Gebäuden.

Das Haus Adalbert-Stifter-Weg 10

1920 stellt der Holzfäller Karl Laupheimer den Bauantrag für ein Wohnhaus. Nachdem der Stadtrat hierfür eine Baulinie beschlossen hatte, baute Laupheimer das Haus 1921. 1922 baute er eine Remise hinzu und verlegt seine Holzhandlung von der Günzburger Str. 5 hierher. Das Haus stand von Anfang an abseits der städtebaulichen Entwicklung.

Als 1969 Josef Silberbaur auf dem benachbarten Grundstück ein Möbelhaus erbaute, waren die Weichen für eine Handelsentwicklung in diesem Bereich gestellt und das Haus verlor, obwohl grundsätzlich gestalterisch anspruchsvoll, immer mehr an Attraktivität. Es wurde bereits seit 1932 vermietet. 1961 wurde das Walmdach abgebaut und ein 3. Stockwerk mit Satteldach aufgebaut, was dem Gebäude gestalterisch nicht gut tat. Ab 1964 wurde es als Gastarbeiterunterkunft genutzt und 1968 an das Baugeschäft Gaiser & Mostert verkauft.

1991 wurde an das Möbelhaus ein Möbellager angebaut. Mit dem Neubau des Möbellagers erhielt das Haus Adalbert-Stifter-Weg 10 eine Zufahrt über den Parkplatz des Möbelhauses. Es stand nun praktisch auf dem Parkplatz und wurde immer unattraktiver und ungepflegter. Nachdem das Möbelhaus aufgegeben wurde und die Immobilie 1996 an die Supermarktkette Kaes (V-Markt) verkauft wurde, versuchte diese, sich des Gebäudes zu entledigen.

Es wurde in den folgenden Jahren entmietet. 2006 wurde der Abbruchantrag gestellt, 2008 wurde das Haus abgebrochen, das Gelände eingeebnet und in den Parkplatz einbezogen. Heute erinnert nichts mehr an das damalige Gebäude.

Herzog-Georg-Str. 1 – ehem. Möbel Silberbaur, jetzt V-Markt

Im Jahr 1912 wollte die Laupheimer und Wolf ein Dampfsägewerk hier an der Illerberger Str. (Fl.Nr. 1746+1747) errichten. Das Vorhaben wurde aber nicht hier verwirklicht, sondern in der Josef-Kögel-Str., wo der Zugang zur Eisenbahn näher war.

1969 erbaute der örtliche Möbelhändler Josef Silberbaur hier ein großflächiges Möbelhaus, nachdem ihm sein 1960 erbautes Geschäft in der Fliederstr. 1-3 zu klein geworden war. Im Zuge der Neutrassierung der Illerberger Str. als Autobahnzubringer wurde um 1965 die Kreuzung der Illerberger Str. mit der Herzog-Georg-Str. und der Emershofer Str. großzügig ausgebaut. So war der Standort auch für Auswärtige gut zu erreichen. Dieses Möbelhaus war die Keimzelle der heutigen Einzelhandelsansiedlungen.

1986 wurde auf der Nordseite ein Supermarkt angebaut (siehe Herzog-Georg-Str. 3). 1991 wurde das Haus Adalbert-Stifter-Weg 10 hinzuerworben und auf dessen Grundstück auf der Westseite des Möbelhauses ein Möbellager angebaut. Mit dem Neubau des Möbellagers erhielt das Haus Adalbert-Stifter-Weg 10 eine Zufahrt über den Parkplatz des Möbelhauses. 1993 wurde die Fassade am bestehenden Möbelhaus saniert und eine neue Werbeanlage angebracht. Auf dem Parkplatz wurde 1994 ein Döner-Grill-Verkaufswagen aufgestellt.

Um 1996 geriet das Möbelhaus in finanzielle Probleme und wurde aufgegeben. Die Immobilie wurde an die Supermarktkette Kaes (V-Markt) verkauft, die das Möbelhaus zu einem SB-Warenhaus umbaute. Das Möbellager wurde in die Verkaufsfläche einbezogen. Das Obergeschoss wurde abgetrennt.

1999 wurde zu dem Supermarkt eine Tankstelle installiert. Die Lage der Tankstelle unmittelbar vor dem Haupteingang führte immer wieder zu Verkehrsproblemen mit Rückstau auf die Herzog-Georg-Str. Diese konnten erst nach dem Bau einer weiteren Ausfahrt unmittelbar neben dem Kreisverkehr um 2012 behoben werden.

Um das Jahr 2000 wurde im OG ein Modegeschäft untergebracht, welches durch eine separate Außentreppe erschlossen wurde. In den Jahren 2002 und 2008 wurden die Verkaufsflächen erweitert und 2008 eine Verbindung zum Nachbargebäude Herzog-Georg-Str. 3 geschaffen. Auch in 2008 wurde das Haus Adalbert-Stifter-Weg 10 abgebrochen, das Gelände eingeebnet und in den Parkplatz einbezogen.

Herzog-Georg-Str. 3 – Norma und Exit

1986 stellte der Eigentümer des Möbelhauses Herzog-Georg-Str. 1 die Voranfrage, auf dem unbebauten nördl. Teil seines Grundstücks einen Lebensmittelmarkt anzubauen. Die Voranfrage zu diesem Lebensmittelmarkt und eine gleichzeitige Anfrage zum Bau eines weiteren Lebensmittelmarktes auf der gegenüberliegenden Straßenseite (Herzog-Georg-Str. 4) löste eine heftige Debatte zur Zulässigkeit der Märkte aus. Es gebe in der Stadt nur noch 4 kleinere Lebensmittelläden und die Verkaufsflächen würden durch die beiden neuen Märkte fast verdoppelt. Daher sprachen sich CSU und WÜW gegen diese Bauvorhaben aus, während Verwaltung und SPD keine rechtliche Möglichkeit zur Verhinderung sahen. Die Regierung von Schwaben sah ebenfalls raumordnerische Probleme bei der Ansiedlung zweier weiterer Märkte und forderte eine Anpassung des FNP und Aufstellung eines B-Planes. Gegen die Stimmen der CSU lehnte der Stadtrat am 17.12.1986 mit 17/8 die Aufstellung eines B-Planes als Sondergebiet mit Beschränkung der Verkaufsflächen und des Sortiments ab. Die Zustimmung der Stadt gelte nur insoweit, als sich die Läden gem. § 34 BauGB in die Umgebung einfügten. Im Bauausschuss erhielten beide Pläne am 20.12.1986 aber eine Zustimmung von 11/2 bzw. 12/1 mit dem Vorbehalt einer Straßengrundabtretung zum verkehrsgerechten Ausbau der Herzog-Georg-Str. Das Landratsamt lehnte die beiden Vorhaben jedoch am 21.03.1987 ab, woraufhin der Antragsteller für HG03 vor Gericht zog. Das Verwaltungsgericht Augsburg führte eine Ortsbesichtigung durch und entschied danach am 09.05.1987 die Zulässigkeit des Vorhabens. Da die vom Gericht vorgebrachten Argumente ebenso für das Vorhaben HG04 gültig waren, wurde auch dieses Objekt für zulässig erklärt.

Nachdem das Vorhaben nun genehmigt und gebaut wurde, entstand über die Nutzung des Obergeschosses ein weiterer Streit. Genehmigt wurde ein Café-Bistro ‚Paradiso‘ mit Billardsalon. 1994 wurde der Billardsalon verkleinert und eine Videothek eingebaut. Diese sollte 1997 in eine Spielhalle umgebaut werden, was aber nicht auf die Zustimmung der Stadt stieß. Die Genehmigung wurde vom Landratsamt nicht erteilt. Auch eine geänderte Form der Spielhalle wurde 1999 nicht genehmigt, woraufhin der Antragsteller klagte, vor Gericht aber unterlag. Es wurde dann der Billardsalon wieder vergrößert und die Gaststätte unter dem neuen Namen ‚Exit‘ anders betrieben.

Auch der Wunsch des Gaststättenbetreibers in 2006, Parkplätze zu einem Biergarten umzuwidmen, stieß nicht auf die Zustimmung der Stadt. Stattdessen wurde dann über den Parkplätzen eine Terrasse aufgeständert und so eine Wirtschaftsterrasse errichtet.

2008 wurde das EG baulich mit dem Supermarkt auf Herzog-Georg-Str. 1 verbunden.

Herzog-Georg-Str. 2-4 – REWE-Markt

Der REWE-Markt auf den Grundstücken Herzog-Georg-Str. 2-4 befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Sägewerks Molfenter. Dessen Geschichte ist in einem separaten Artikel unter der Adresse Illerberger Str. 20 behandelt. Das Sägewerk Molfenter wurde 1889 gegründet. Die konservative Betriebsführung in Verbindung mit der sich schnell ändernden Marktsituation führte ab ca. 1980 zu einer zunehmend schlechteren Geschäftssituation. Da nach den großen Lagerflächen kein Bedarf mehr bestand, strukturierte sich das Unternehmen um. Infolgedessen wurden sukzessive Betriebsflächen und Betriebsgebäude aufgegeben und umgenutzt. Schon um 1985 war eine Lagerfläche entlang der Maria-Theresia-Str. aufgegeben und an den Landkreis zur Anlage von Sportflächen für die Realschule verkauft worden. 1986 wurde eine weitere Fläche und eine Holzlagerhalle aufgegeben und hier ein Lebensmittelmarkt (REWE, HG04) gebaut. 1992 wurde eine ehem. Lagerfläche für den Bau des Küchenstudios HG06 verkauft, 1997 eine Holzlagerhalle für den Getränkemarkt auf HG02 abgebrochen. 2007 wurden weitere Betriebsgebäude sowie der Getränkemarkt abgebrochen, um den REWE-Markt zu erweitern. 2010 wurde dann nach dem Tod des Eigentümers der Betrieb komplett aufgegeben und das gesamte Gelände neu strukturiert und anderweitig genutzt.

Herzog-Georg-Str. 2 – Getränkemarkt

Der Getränkemarkt auf HG02 bestand gerade einmal nur 10 Jahre! Im Zuge der Umstrukturierung des Sägewerk-Betriebs wurde 1997 ein weiteres Betriebsgebäude abgebrochen und an dieser Stelle ein Getränkemarkt errichtet. Dieser gehörte zum benachbarten REWE-Markt. 1999 kam eine Außenbestuhlung hinzu.

Die Umstrukturierung des Betriebs setzte sich aber fort. Im Jahr 2007 wurden weitere Betriebsgebäude abgebrochen. Der REWE-Supermarkt wurde erweitert, und auch der erst 10 Jahre alte Getränkemarkt wurde aufgegeben und der Getränkeverkauf in den vergrößerten Supermarkt integriert.

Herzog-Georg-Str. 4 – REWE-Markt

1986 stellte der Eigentümer des Sägewerks den Antrag auf den Bau eines großflächigen Lebensmittelhandels auf den nicht mehr genutzten Flächen seines Sägewerks. Die Voranfrage zu diesem Lebensmittelmarkt und eine gleichzeitige Anfrage zum Bau eines weiteren Lebensmittelmarktes auf der gegenüberliegenden Straßenseite (Herzog-Georg-Str. 3) löste eine heftige Debatte zur Zulässigkeit der Märkte aus. Es gebe in der Stadt nur noch 4 kleinere Lebensmittelläden und die Verkaufsflächen würden durch die beiden neuen Märkte fast verdoppelt. Daher sprachen sich CSU und WÜW gegen diese Bauvorhaben aus, während Verwaltung und SPD keine rechtliche Möglichkeit zur Verhinderung sahen. Die Regierung von Schwaben sah ebenfalls raumordnerische Probleme bei der Ansiedlung zweier weiterer Märkte und forderte eine Anpassung des FNP und Aufstellung eines B-Planes. Gegen die Stimmen der CSU lehnte der Stadtrat am 17.12.1986 mit 17/8 die Aufstellung eines B-Planes als Sondergebiet mit Beschränkung der Verkaufsflächen und des Sortiments ab. Die Zustimmung der Stadt gelte nur insoweit, als sich die Läden gem. § 34 BauGB in die Umgebung einfügten. Im Bauausschuss erhielten beide Pläne am 20.12.1986 aber eine Zustimmung von 11/2 bzw. 12/1 mit dem Vorbehalt einer Straßengrundabtretung zum verkehrsgerechten Ausbau der Herzog-Georg-Str. Das Landratsamt lehnte die beiden Vorhaben jedoch am 21.03.1987 ab, woraufhin der Antragsteller für HG03 vor Gericht zog. Das Verwaltungsgericht Augsburg führte eine Ortsbesichtigung durch und entschied danach am 09.05.1987 die Zulässigkeit des Vorhabens. Da die vom Gericht vorgebrachten Argumente ebenso für das hiesige Vorhaben gültig waren, wurde auch dieses Objekt für zulässig erklärt. Am 10.07.1987 wurde dem Bauantrag vom Bauausschuss in abgeänderter Form mit Auflagen zur Erschließung und zur Eingrünung zugestimmt.

Die Umstrukturierung des benachbarten Sägewerk-Betriebs setzte sich aber fort. Im Jahr 2007 wurden weitere Betriebsgebäude aufgegeben und abgebrochen. Auch der erst 10 Jahre alte Getränkemarkt auf HG02 wurde aufgegeben und abgebrochen. Der bestehende REWE-Markt wurde wesentlich erweitert und der Getränkemarkt in die Erweiterung einbezogen.

Nach dem Tod des Firmeninhabers im Jahr 2010 wurde das gesamte Gelände neu geordnet und verkauft. Der Betrieb wurde aufgelöst. Die Stadt Weißenhorn strebte den Bau einer neuen Mehrzweckhalle an und führte dazu einen Grundstückstausch durch. Für die Erschließung der Mehrzweckhalle wurde eine neue Erschließungsstraße von der Illerberger Str. aus angelegt (Rue-de-Villecresne [21]Partnerstadt der Stadt Weißenhorn ). Westlich der alten Unternehmervilla wurde eine neue Zufahrt zum REWE-Supermarkt und für die Mehrzweckhalle erstellt. Hierdurch änderte sich die Erschließungssituation des Marktes, die zu einer verbesserten Anlieferung, einer Vergrößerung der Parkplatzflächen und zum erneuten Umbau des Marktes genutzt wurde. Am 30.10.2010 wurde der vergrößerte Markt wiedereröffnet. Ein nochmaliger Umbau mit Umstrukturierung im Inneren des Marktes wurde 2020 durchgeführt.

Herzog-Georg-Str. 6 – Küchenstudio

Um 1992 gab das Sägewerk Molfenter (Illerberger Str. 20) im Zuge seiner Umstrukturierung weitere Flächen auf. Das Rothtal-Küchenstudio erwarb das Grundstück und baute hier ein architektonisch besonderes Verkaufsgebäude mit Lager, nachdem ihm im Stammhaus Memminger Str. 22 die Fläche zu eng geworden war. 2005 wurde ein Café mit Kochschule integriert.

Die fortschreitende Konkurrenzsituation auf dem Möbelmarkt führte allerdings um 2010 zur Geschäftsaufgabe. Das Studio wurde verkleinert und im EG von einem anderen Betreiber fortgeführt, das Gebäude selbst wurde verkauft und 2014 umgebaut. Hierbei wurden im OG Büroräume eingebaut und ein Treppenhaus mit Aufzug angebaut. Außerdem erhielt das Gebäude eine andere Farbgebung.

Quellen:

Quellen:
1 Adalbert Stifter, Schriftsteller, wurde am 23.10.1805 in Oberplan (Böhmerwald/damals Österreich) geboren. Er kam als Sohn eines Leinwebers und Flachshändlers aus einfachen Verhältnissen. Als er 12 Jahre alt war, starb der Vater. Er besuchte von 1818 bis 1826 die Lateinschule der Benediktiner in Kremsmünster und studierte anschließend bis 1830 in Wien zunächst Jura, dann Naturwissenschaften und Geschichte, machte aber keine Abschlussprüfung. Stifter wollte gern Landschaftsmaler werden. Den Lebensunterhalt verdiente er sich als Privatlehrer in Wiener Adelshäusern. 1848 zog Stifter nach Linz und lebte dort, schwer krank und an Depressionen leidend, die letzten Jahrzehnte seines Lebens. Er starb am 28.1.1868.
2, 3, 4, 5 Stadtarchiv Weißenhorn; Foto: Heimatmuseum Weißenhorn
6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20 Heimatmuseum Weißenhorn; Foto: Heimatmuseum Weißenhorn
21 Partnerstadt der Stadt Weißenhorn

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.