Öffentliche Gebäude und Einrichtungen
-
Der Engelkeller – Hagenthalerstr. 20
Der Engelkeller war einer der traditionellen Biergärten in Weißenhorn. Er wurde 1858 erbaut und diente ab ~1972 den Kleintierzüchtern als Vereinsheim. 2006 wurde das Gebäude abgebrochen und hier 4 Doppelhäuser errichtet. Heute erinnert nichts mehr an die Vergangenheit.
-
Das Scharfrichterhaus – Günzburger Str. 35+37
Der Scharfrichter und Wasenmeister hatte seinen Sitz weit außerhalb der Stadtmauern. Ab 1900 wurde die Günzburger Str. in diesem Bereich in die Bebauung mit einbezogen. 1949 brannte das Anwesen ab. Danach entstand hier das erste Gewerbegebiet der Stadt nach dem 2. Weltkrieg.
-
Schulstr. 33 – Bayrisch Pub
Von 1936 – 1975 war hier eine Autowerkstatt mit Tankstelle, ab 1988 waren hier verschiedene Gaststätten.
-
Schulstr. 4 – Café Hitz und Landwirtschaftsschule
Das Haus wurde 1911 als Caféhaus erbaut und 1921 von der Stadt für die Landwirtschaftsschule und öffentlichen Bedarf erworben.
-
Sälzle & Schneider – Östliche Promenade 10 und Blumengasse 1
Der Lebensmittelgroßhändler Sälzle & Schneider entstand aus einem kleinen Lebensmittelgeschäft und entwickelte sich zu einem bedeutenden örtlichen Unternehmen. Die groß dimensionierten Neubauten in derBlumengasse wurden um 1990 abgebrochen und das Gebiet saniert.
-
Das Café Edel – Östliche Promenade 12
Im Rahmen der Bebauung der östlichen Promenade wurde 1866 das erste Caféhaus in Weißenhorn eröffnet. Das Café bestand bis 1977.
-
Das Café Leins – Östl. Promenade 11
Das Café Leins wurde von 1946 bis wohl 1957 betrieben, ansonsten war das Gebäude Handwerkerhaus und Wohnhaus.
-
Das Woll- und Waaghaus – jetzt Heimatmuseum
Das große Gebäude neben dem Oberen Tor an der Stadtmauer hat schon viele Nutzungen gehabt: Wollhaus, Waaghaus, Büchsenstadel, Theater, Post, Wohnungen u.v.a.m. Seit 1908 ist hier das Heimatmuseum untergebracht, welches zurzeit runderneuert wird und sich demnächst neu präsentieren wird.
-
Die Weißenhorner Theatergesellschaft
21. Dezember 2021 Zur Geschichte der Weißenhorner Theatergesellschaft und des Theaters in der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert hat Wolfgang Ott, ehemaliger Leiter des Heimatmuseums, einen Artikel im Jahrbuch ‘Geschichte im Landkreis Neu-Ulm’, 4. Jahrgang 1998 S. 101 ff veröffentlicht.
-
Das Schnaggele (Gasthof zum goldenen Ochsen) – Memminger Str. 21
Der Gasthof zum goldenen Ochsen ist unter seinem eigentlichen Namen in Weißenhorn nicht geläufig. Er wird im Volksmund nur als Schnaggele bezeichnet. Er war immer nur Schankwirtschaft und nie Brauerei. Das Gebäude wurde 1702 neu erbaut. Ab 1741 wurde die Schusterherberge (Zunftlokal der Schuster) vom Pflug (GZ04) zum Goldenen Ochsen übertragen.