Vorderösterreich – Habsburgs Vorposten in Schwaben
Vorbemerkung
Diese zusammenfassende Geschichtsdarstellung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und wissenschaftliche Qualität. Sie soll lediglich Abläufe und Zusammenhänge darstellen, um die Entwicklung mit dem Schwerpunkt auf Mittelschwaben – insbesondere den Raum Ulm / Weißenhorn / Günzburg – nachzuvollziehen. Sie wurde großenteils mit KI erstellt und kann daher grundsätzlich mit Fehlern behaftet sein.
Vorderösterreich
Habsburgs Vorposten in Schwaben oder ‚die Schwanzfeder des Kaiseradlers‘, diese liebevollen Titulierungen beschreiben eine ganz besondere territorialpolitische Situation. Was sich nach einem geordneten Raum anhört, war in Wirklichkeit ein extrem zersplittertes Gebiet kleiner und kleinster Verwaltungsbezirke auf einer großen Fläche, grob gesagt zwischen Rhein und Lech. Das Gebiet war großen Veränderungen und starken Einflüssen von außen zugesetzt.
Vorderösterreich war der Sammelname für alle habsburgischen Besitzungen westlich von Tirol und Bayern. Es handelte sich solange es bestand nicht um einen zusammenhängenden Herrschaftsraum, sondern um ein Konglomerat mehrerer Besitzrechte ohne feste strukturelle Verbindung.
Seit ca. 1480 findet sich In Urkunden die Unterscheidung der oberösterreichischen Lande in die Inneren Lande (Grafschaft Tirol) und die Vorderen Lande, alle herzoglich-österreichischen Gebiete westlich des Arlbergs.
Vom 15. bis 17. Jahrhundert bezeichnete „Vorderösterreich“ nur die Gebiete unter der Regierung in Ensisheim (Elsass, Sundgau, Breisgau, Schwarzwald, Waldstädte). Alle anderen vorländischen Besitzungen wurden Innsbruck (Tirol) unterstellt. Seitdem war die Verwaltung der Vorlande untrennbar mit Innsbruck verbunden.
Hierbei handelt es sich bei Vorderösterreich nicht um einen späteren Ableger, denn hier liegt der Ursprung des Hauses Habsburg und hier fanden die ersten Erwerbungen statt, lange bevor Habsburg auf Österreich zugriff.
Der Südwesten war sehr zersplittert. Da hier keine wirksame Macht der Großmächte Habsburg und Wittelsbach aufgebaut werden konnte, entstanden hier ausgesprochen viele reichsunabhängige Herrschaften von Reichsgrafen, Reichsklöstern, Reichsstädten und Reichsrittern. Außerdem entstanden freie Bauernverbände auf der Leutkircher Heide oder in Eglofs.
Entstehungsgeschichte
Erwerbungen vor 1264
Vor dem Jahr 1264 besaßen die Habsburger ein unzusammenhängendes (territorial zersplittertes) Herrschaftsgebiet, das sich im Wesentlichen auf die Nordschweiz und das Elsass beschränkte. Sie galten zu dieser Zeit im Vergleich zu den mächtigen Reichsfürsten noch als relativ unbedeutendes Grafengeschlecht.
Der Aargau war das eigentliche Kernland der Dynastie. Dazu gehörten das sogenannte Eigenamt (das Umland der namensgebenden Burg Habsburg im heutigen Kanton Aargau) sowie Ländereien im Frickgau. Die Habsburger besaßen die wichtige Schirmvogtei über das von ihnen mitgegründete Kloster Muri im Aargau sowie Rechte über das Kloster Königsfelden (Aargau) (1308 gegründet, Vorläufer-Rechte im Umfeld). Zudem gehörten kleinere Güter und Rechte im Zürichgau zum Besitz.
Bereits um das Jahr 1135 wurde den Habsburgern die Landgrafschaft des Oberelsass übertragen. Zu diesem alten Familienbesitz (Allodialgut) gehörten sehr wahrscheinlich auch die Gebiete und Güter rund um Ensisheim sowie Landser. Gemeinsam mit dem Sundgau bildete diese Region die elsässische Hauptsäule der frühen Habsburger.
Große Ländereien im Sundgau im südlichen Elsass (heute Frankreich) bildeten neben dem Aargau die wichtigste Säule des frühen Hausbesitzes. Hierzu gehörte auch die Vogtei über diese elsässische Abtei Ottmarsheim. Sie gehörte zu den ältesten bekannten Besitztümern der Familie.
Mit ersten verstreuten Gütern und Vogteirechten begann die Inbesitznahme im Breisgau und im Schwarzwald.
In der Epoche von 1264 bis 1308 erlebte das Haus Habsburg unter Graf Rudolf IV. (dem späteren König Rudolf I.) und seinem Sohn Albrecht I. einen atemberaubenden Aufstieg vom regionalen Grafengeschlecht zur europäischen Großmacht.
Als im Jahr 1264 die Grafen von Kyburg in männlicher Linie ausstarben, fiel deren riesiges Erbe (große Teile der Ost- und Zentralschweiz) an die Habsburger. Dies machte Rudolf auf einen Schlag zu einem der mächtigsten Territorialherren im Südwesten des Reiches und legte den Grundstein für seine Wahl zum römisch-deutschen König im Jahr 1273. Große Teile der heutigen Kantone Thurgau, St. Gallen, Zürich, Zug und Luzern (darunter wichtige Städte wie Winterthur, Frauenfeld und Zug) fielen an Habsburg.
Parallel zu ihren Erwerbungen im Osten (Böhmen und Österreich) bauten die Habsburger ihre Herrschaft im Rheintal und in Schwaben weiter aus. Mit Glarus erwarben sie wesentlicher Grund- und Vogteirechte, mit Schaffhausen und Rheinfelden festigten sie den Einfluss auf diese wichtigen Rheinzugänge.
Unter König Rudolf I griff Habsburg ab 1273 auch nach Schwaben aus. Die Städte an der oberen Donau (Mengen, Munderkingen, Riedlingen, Saulgau und Blaubeuren) kamen 1276-1331 an Habsburg. Es folgten Ehingen, Schelklingen und Berg 1343, Hohenberg 1381 und Nellenburg 1465. Der Bereich Altdorf (heute Weingarten) wurde 1379/86 erworben und kam endgültig 1486 zu Österreich.
1301 fiel die Markgrafschaft Burgau als erledigtes Reichslehen an das Reich zurück. König Albrecht I. (Habsburg) zog die Markgrafschaft 1301 als Reichslehen ein und übertrug die feudalen Rechte an seine zwei Söhne, die Herzöge von Österreich.
Erwerbungen von 1308-1386
In dieser Epoche von 1308 bis 1386 formte sich durch gezielte Heirats-, Erb- und Kaufpolitik der geschlossene Länderkomplex der österreichischen Erblande.
Nach der Ermordung König Albrechts I. im Jahr 1308 erlebte das Haus Habsburg eine Phase mit schweren Rückschlägen im Westen (wie den Niederlagen gegen die Eidgenossen bei Morgarten 1315 und Sempach 1386), expandierte dafür aber umso erfolgreicher im Osten und Süden.
Durch die strategische Heirat 1324 von Herzog Albrecht II. (dem Lahmen) mit Johanna von Pfirt, der Erbtochter des letzten Grafen der Grafschaft Pfirt wurde der elsässische Besitz im Sundgau perfekt abgerundet und bildete fortan das administrative Fundament des habsburgischen Westreichs.
Beim Aussterben der Grafen von Görz-Tirol im Mannesstamm fielen Kärnten, die Krain und die Windische Mark (heute Slowenien) vertraglich an Habsburg zurück. Kaiser Ludwig der Bayer belehnte die Habsburger daraufhin offiziell mit diesen Ländern. Dies war ein riesiger strategischer Gewinn, der die Brücke zwischen den österreichischen Kernlanden (Wien/Steiermark) und der Adria schlug.
1363 wurde die gesamte Grafschaft Tirol erworben. Dies war das Meisterstück von Herzog Rudolf IV. (dem Stifter). Er überredete Margarete „Maultasch“, die letzte Gräfin von Tirol (nach dem Tod ihres Sohnes), ihr Land an die Habsburger zu übergeben, und setzte sich erfolgreich gegen bayerische Ansprüche durch. Tirol war das entscheidende Bindeglied, das die verstreuten Besitzungen im Westen (Vorderösterreich) geografisch mit den neuen Kernlanden im Osten (Österreich/Steiermark) verband.
Die Stadt Triest stellte sich 1382 freiwillig unter den Schutz der Habsburger, um sich gegen die drohende Vorherrschaft der Republik Venedig zu wehren. Zuvor (ab 1366) wurden bereits wichtige Stützpunkte in der Markgrafschaft Istrien und an der Krainer Küste erworben. Österreich erhielt damit seinen lang ersehnten, direkten Zugang zum Mittelmeer.
Parallel dazu kauften die Habsburger im Westen systematisch Herrschaften auf, um ihr vorderösterreichisches Netz zu verdichten. So kauften sie 1375-1394 Feldkirch und den Bludenz-Montafon-Raum von der Grafschaft Montfort; dies bildete den Grundstock des heutigen Vorarlbergs. Die Bürger der Stadt Freiburg kauften sich 1368 von ihrem bisherigen Grafen frei und unterstellten sich freiwillig dem Schutz des Hauses Habsburg. Außerdem erwarb Habsburg die Herrschaft über Breisach sowie weitere Teile des Sundgaus und des Schwarzwaldes.
Die Habsburger Teilung und die Schlacht bei Sempach (1379 / 1386)
Die Brüder Albrecht III. und Leopold III. teilten 1379 den Besitz auf (Albertinische und Leopoldinische Linie), was die Zentralmacht aber schwächte. Beim Versuch, die Kontrolle über die Eidgenossenschaft im Westen zurückzugewinnen, fiel Leopold III. in der Schlacht bei Sempach 1386 gegen die Schweizer. Damit verloren die Habsburger faktisch die Herrschaft über ihre alten Schweizer Stammlande (Aargau, Luzern etc.) endgültig, behielten jedoch die neu erworbenen Gebiete im Osten und in Vorderösterreich.
Bei der Herrschaftsteilung 1379 fielen die Vorlande (Vorderösterreich) zusammen mit dem 1363 erworbenen Tirol an Leopold III und blieben auch in diesem Verbund, als die Habsburger Herrschaft ab 1415 hier zusammenbrach und die spätere Eidgenossenschaft verlor.
Erwerbungen und Verluste 1386-1499
Die Epoche von 1389 bis 1499 war für das Haus Habsburg von extremen Gegensätzen geprägt. Während die Dynastie im Westen in ihren Schweizer Stammlanden dramatische, unumkehrbare Verluste hinnehmen musste, legte sie im Osten und Nordwesten durch eine geschickte Heirats- und Erbpolitik das Fundament für ihr späteres Weltreich unter Kaiser Maximilian I.
Die Verluste betrafen fast ausschließlich die westlichen Besitzungen in Vorderösterreich. Hauptgegner waren die erstarkenden Schweizer Eidgenossen. Nach der Ächtung von Herzog Friedrich IV. durch den Kaiser eroberten die Eidgenossen das habsburgische Kernland im Aargau samt der Stammburg Habsburg. Dies war ein herber symbolischer und materieller Verlust. Freiburg im Üechtland entzog sich 1452 der habsburgischen Herrschaft und schloss ein Bündnis mit Savoyen. Die strategisch wichtige Stadt Rapperswil am Zürichsee wurde 1458 von den Eidgenossen eingenommen. Der Thurgau in der heutigen Nordostschweiz ging 1460 dauerhaft an die Eidgenossenschaft verloren. Aufgrund chronischen Geldmangels musste Habsburg die wichtige Stadt Winterthur 1467 an die Stadt Zürich verkaufen. Nach der Niederlage im Schwabenkrieg verlor Habsburg die faktische Kontrolle über die Eidgenossenschaft endgültig. Die Schweiz schied damit de facto aus dem Reichsverband und dem habsburgischen Zugriff aus. Der Frieden von Basel, der am 22. September 1499 geschlossen wurde, markiert das offizielle Ende des Schwabenkrieges (auch Schweizerkrieg genannt). In diesem Konflikt standen sich die Schweizer Eidgenossen und der Schwäbische Bund gegenüber, welcher massiv von König Maximilian I. und dem Haus Habsburg unterstützt wurde.
Nach dem Verlust der Schweiz 1415 wurde der zentrale Verwaltungssitzes von Baden im Aargau nach Ensisheim im Elsass verlegt.
Trotz des Rückzugs aus der Schweiz sammelten die Habsburger an anderen Fronten immense Ländereien. Durch Kauf und Verträge sicherten sich die Habsburger 1451 / 1465 die Grafschaft Bregenz (Ausbau Vorarlbergs) und die Landgrafschaft Nellenburg im Hegau, was ihre Position in Schwaben stärkte.
Neben Außenbesitzungen gelang es, die seit 1379 zersplitterten habsburgischen Teilreiche (Albertinische, Leopoldinische und Tiroler Linie) intern wieder zu verschmelzen. Erzherzog Sigmund „der Münzreiche“ dankte 1490 ab und übergab Tirol und die Vorlande an Maximilian I.
1444 werden die Lande „enhalb des Arl und Fern“ als „obere vordere österreichische Lande“ benannt.
Seit ca. 1480 findet sich In Urkunden die Unterscheidung der oberösterreichischen Lande in die Inneren Lande (Grafschaft Tirol) und die Vorderen Lande, alle herzoglich-österreichischen Gebiete westlich des Arlbergs.
Entwicklung 1500-1648
Nach dem ‚Landshuter Erbfolgekrieg‘ fällte Kaiser Maximilian im ‚Kölner Spruch‘ 1505 eine Entscheidung zur Teilung des wittelsbachischen Besitzes. In diesem annektierte er das strategisch wichtige Oberinntal (Rattenberg, Kitzbühel und Kufstein) sowie die Grafschaft Kirchberg-Weißenhorn für Habsburg. Nebenbei sichert er sich auch die unklaren Rechte an der Markgrafschaft Burgau, der Reichslandvogtei Schwaben mit Ravensburg, Altdorf (heute Weingarten) und die Freie auf der Leutkircher Heide.
1507 verpfändete er Weißenhorn-Kirchberg an die Fugger, die Grafschaft blieb aber noch im habsburgischen Lehensverband.
Von 1519-1534 gehörten auch große Teile des Herzogtums Württemberg zu Vorderösterreich. 1519 wurde Herzog Ulrich von Württemberg nach dem Schwäbischen Krieg/Bundeskonflikt vertrieben. Daraufhin übernahmen die Habsburger unter Karl V. das Herzogtum. In diesen 15 Jahren war Württemberg direkt habsburgisch verwaltet und praktisch Teil des österreichischen Herrschaftssystems in Schwaben. 1534 kehrte Herzog Ulrich mit Hilfe des Vertrags von Kaaden (heute Kadaň, Tschechien) und militärischer Unterstützung Hessens nach Württemberg zurück. Österreich behielt aber die österreichische Lehensoberhoheit über Herzogtum Württemberg formal bis 1806.
Die Politik der Verpfändungen bis 1559 höhlte den Besitz weiter aus, weil mit jeder Verpfändung andere Herrscher hinzukamen und der Einfluss der Habsburger als Lehengeber immer weiter geschwächt wurde.
Letztlich blieben nur noch Teilrechte übrig, 1492 gingen durch die Kreiseinteilung die Rechte an Klöster und Stifte, Adelige und Reichsstädte. Es verblieb nur die Hochgerichtsbarkeit und das Appellationsrecht, ansonsten Forst- und Jagdrechte, Steuer- und Geleitrechte, Ehaften und das Umgeld (Getränkesteuer). Nicht zuletzt blieb das Recht über die Juden und die Religionshoheit bei den Habsburgern.
Auch die Einteilung in Reichskreise bis 1512 brachte für diesen Raum keine Verbesserung. In Vorderösterreich existierten zwei Reichskreise parallel, so der Österreichische Reichskreis für die vorderösterreichischen Besitzungen und der Schwäbische Reichskreis für die übrigen Herrschaften, unter ihnen auch die Reichsstädte und die geistlichen Herrschaften. Dieses enge Nebeneinander führte im Alltag zu unzähligen Kompetenzstreitigkeiten, weshalb die Stände der Region – trotz unterschiedlicher Kreiszugehörigkeit – im Alltag intensiv über Verträge und Bündnisse kooperieren mussten. Viele Streitfragen landeten vor den Reichsgerichten. Die unterschiedlichen Zuordnungen führten bei den Habsburgern auch zu Spannungen unter den Linien, bis 1665 Tirol und Vorderösterreich wieder an die Hauptlinie fielen.
Vorderösterreich als selbstständiger politischer Raum 1564-1665
1559 beendete Kaiser Ferdinand I den Prozess der Verpfändungen. Er löste die Verpfändungen aus. Nach dem Tod Kaiser Ferdinands I. im Jahr 1564 übernahm sein zweitgeborener Sohn Erzherzog Ferdinand II im Zuge der habsburgischen Erbteilung die Herrschaft über Vorderösterreich. Er verlegte die Residenz des Territoriums von Burgau nach Günzburg und ließ dort ab 1577 das Schloss Günzburg durch seinen Hofbaumeister Giovanni Lucchese ausbauen. Nach dem Tod von Erzherzog Ferdinand II. ging das Günzburger Schloss im Jahr 1605 an seinen Sohn, Markgraf Karl von Burgau, über. [Karl war der Sohn aus der morganatischen (nicht standesgemäßen) Ehe zwischen Ferdinand II. und der Augsburger Bürgerstochter Philippine Welser]. Dieser nutzte es als einziger in Günzburg residierender Markgraf für neun Jahre als Markgräfliche Residenz (1609 – 1618).
Karl starb jedoch schon am 31.10.1618 und die Besitzungen fielen an Erzherzog Leopold V zurück. Er übernahm nach dem Erlöschen der Burgauer Nebenlinie die Herrschaft über Tirol und die vorderösterreichischen Vorlande. Unter seiner Regentschaft begann der verheerende Dreißigjährige Krieg, der auch Vorderösterreich schwer traf.
Nach dem Tod Leopolds V. 1632 übernahm seine Witwe Claudia de’ Medici die Vormundschaftsregierung für ihren noch minderjährigen Sohn Ferdinand Karl. Erzherzog Ferdinand Karl regierte ab 1646 selbstständig. In seine Regierungszeit fiel das Ende des Dreißigjährigen Krieges (Westfälischer Frieden 1648), bei dem Vorderösterreich erhebliche Gebiete im Elsass an Frankreich verlor. Die Markgrafschaft Burgau blieb jedoch habsburgisch.
Erzherzog Sigismund Franz, der Bruder von Ferdinand Karl übernahm von 1662–1665 die Regentschaft. Er war der letzte Regent der eigenständigen Tiroler/Vorderösterreichischen Linie. Als Erzherzog Sigismund Franz im Jahr 1665 kinderlos verstarb, erlosch diese habsburgische Seitenlinie endgültig. Die Verwaltung und Landesherrschaft über Vorderösterreich und die Markgrafschaft Burgau gingen direkt an die Wiener Hauptlinie der Habsburger unter Kaiser Leopold I. über. Von diesem Zeitpunkt an bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches im Jahr 1805 wurden Vorderösterreich und Burgau zentral von Wien aus regiert.
Vorderösterreich nach 1648
Der 30-jährige Krieg 1618-1648 als Folge der religiösen Auseinandersetzungen nach der Reformation brachte immense militärische und materielle Verluste mit sich. Große Gebiete im Reich und vor allem in Böhmen waren verwüstet, die Kriegskosten waren enorm und die Finanzkraft aller Beteiligten bis zum Ruin belastet. Der Versuch der Habsburger, ihre absolutistische Herrschaft auf das ganze Heilige Römische Reich auszudehnen war misslungen. Habsburg musste das Ober- und Unterelsass einschließlich der langjährigen Hauptstadt Ensisheim sowie die Festung Breisach an Frankreich abtreten. Dies betraf aber nur die Herrschaft, die Allodialrechte (Privatbesitz) blieben weiterhin bestehen. So waren noch lange Zeit habsburgische Adlige Großgrundbesitzer im Elsass.
Die Schweiz wurde 1648 ein völkerrechtlich anerkannter eigener Staat.
1727 umfasste Vorderösterreich 22 Städte, 4 Märkte und ca. 300 Dörfer in 60 Herrschaften.
Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges (1648) befand sich das Haus Habsburg im Bodenseeraum und im heutigen Vorarlberg in einer Phase der administrativen Konsolidierung. Die Erwerbe in dieser Spätphase erfolgten nicht mehr durch kriegerische Eroberungen, sondern fast ausschließlich durch den Aufkauf hochverschuldeter Grafschaften oder das Erlöschen lokaler Adelsgeschlechter.
Der historische Kernbestand Vorarlbergs (Bregenz, Feldkirch, Bludenz, Sonnenberg) befand sich im Wesentlichen bereits vor oder um 1523 in habsburgischer Hand. Nach 1648 kamen jedoch noch entscheidende Puzzleteile hinzu, die das heutige Bundesland komplettierten. Die reichsunmittelbare Grafschaft Hohenems war der bedeutendste Zuwachs in Vorarlberg nach dem Dreißigjährigen Krieg. Nach dem Aussterben der Grafen von Hohenems im Mannesstamm (1759) zog Kaiser Franz I. Stephan die Grafschaft als erledigtes Reichslehen ein. Im Jahr 1765 wurde sie endgültig dem Haus Österreich zugeschlagen.
Der wichtigste späte habsburgische Zuwachs im Bodenseeraum war die Grafschaft Tettnang, die zuvor dem schwäbischen Adelsgeschlecht der Grafen von Montfort gehörte. Die Grafen von Montfort hatten sich durch einen prachtvollen Schlossneubau und verschwenderische Hofhaltung völlig ruiniert. Nach jahrzehntelangen österreichischen Finanzhilfen waren die Schulden so erdrückend, dass die Grafen im Jahr 1780 ihren gesamten Besitz (die Herrschaften Tettnang, Argen und Schomburg) formell an das Haus Habsburg verkaufen mussten. Das Gebiet wurde als eigenständiges Oberamt Tettnang voll in die Struktur Vorderösterreichs integriert. Bereits 1755 hatte Habsburg zudem die nahegelegene Herrschaft Wasserburg von den Fuggern erworben, die 1786 ebenfalls dem Oberamt Tettnang angegliedert wurde.
Danach erfuhr Vorderösterreich bis 1797 keine territorialen Veränderungen mehr.
Verwaltungsgliederung Vorderösterreichs
Der gesamte Bereich Vorderösterreichs war zunächst dem alten Verwaltungssitz in Baden im Aargau unterstellt.
Die Landvogteien
Landvogtei Hagenau (Unterelsass)
Die Landvogtei wurde im Jahr 1274 von Rudolf von Habsburg – dem ersten römisch-deutschen König aus dem Haus Habsburg – ins Leben gerufen. Sie diente dazu, die kaiserlichen und königlichen Herrschaftsrechte im stark zersplitterten Unterelsass zentral zu verwalten und den landesherrlichen Einfluss zu sichern. Die Verwaltung residierte in der geschichtsträchtigen Kaiserpfalz in Hagenau (Haguenau).
Die Landvogtei Hagenau war kein geschlossenes Fürstentum, sondern eine übergeordnete Schutz- und Verwaltungsbehörde für ein riesiges Netz aus Städten und Dörfern. Der Landvogt übte die kaiserlichen Rechte und die Schutzherrschaft über zehn mächtige, freie Reichsstädte (Dekapolis, Zehnstädtebund) aus: Hagenau, Colmar, Schlettstadt, Weißenburg, Landau, Oberehnheim, Rosheim, Münster im St. Gregorienthal, Kaysersberg und Türkheim (bis 1515 gehörte zeitweise auch Mülhausen dazu). Zur Landvogtei gehörte auch die sogenannte Reichspflege Hagenau, ein Verband von 45 reichsunmittelbaren Dörfern im Unterelsass, die direkt dem Kaiser unterstanden und vom Landvogt verwaltet wurden.
Obwohl von einem Habsburger gegründet, verlor die Familie die Kontrolle über die Landvogtei zeitweise durch das im Spätmittelalter übliche Pfandwesen. König Sigismund verpfändete die lukrative Landvogtei im Jahr 1423 für 50.000 Gulden an die Kurpfalz. Über 130 Jahre lang bestimmten daher die Pfälzer Kurfürsten die Geschicke im Unterelsass. Analog zur Markgrafschaft Burgau (1559) löste Kaiser Ferdinand I. im Jahr 1558 das Pfand wieder ein. Die Landvogtei wurde offiziell an die jüngeren Prinzen des Hauses Habsburg übergeben und fest in die Struktur von Vorderösterreich integriert.
Das Ende der Landvogtei Hagenau kam mit dem verheerenden Dreißigjährigen Krieg. Im Westfälischen Frieden von 1648 musste Habsburg alle Rechte im Elsass – und damit auch die Landvogtei Unterelsass samt der Stadt Hagenau – an die französische Krone abtreten. Die kaiserlichen Rechte gingen auf den französischen König Ludwig XIV. über, womit die Institution im alten Reichsverband aufhörte zu existieren.
Landvogtei Oberelsass und Sundgau
Die Landvogtei Oberelsass (auch Landgrafschaft im Oberelsass) bildete gemeinsam mit dem Sundgau (dem südlichsten Teil des Elsass) das eigentliche westliche Kernland des Hauses Habsburg. Im Gegensatz zur Landvogtei Hagenau im Unterelsass, die ein reines Reichsamt über freie Städte war, handelte es sich hierbei um den uralten, echten Hausbesitz (Allodialbesitz) der Dynastie.
Bereits um das Jahr 1135 erhielten die frühen Habsburger die Würde des Landgrafen im Oberelsass. Die Verwaltung residierte jahrhundertelang in Ensisheim. Der Landvogt in Ensisheim war der direkte Stellvertreter des habsburgischen Landesfürsten. Er leitete die Verwaltung, trieb Steuern ein und befehligte im Kriegsfall das Aufgebot.
Der Sundgau (die Region um Altkirch, Pfirt und Mülhausen) war eng mit der Landgrafschaft Oberelsass verflochten. Mit dem Erwerb der Grafschaft Pfirt im Jahr 1324 (durch die Heirat Albrechts II. mit Johanna von Pfirt) verschmolzen der Sundgau und das Oberelsass zu einem geschlossenen habsburgischen Machtblock westlich des Rheins.
Unter Kaiser Maximilian I. und Erzherzog Ferdinand I. wurde 1510/1523 die Verwaltung professionalisiert. Aus der traditionellen Landvogtei entstand das feste Regiment zu Ensisheim (offiziell Kaiserliche Regierung und Kammer der vorlandischen Besitzungen). Ensisheim wurde damit zur ersten echten Hauptstadt Vorderösterreichs. Von hier aus regierte der habsburgische Landvogt nicht mehr nur das Oberelsass und den Sundgau, sondern auch die rechtsrheinischen Besitzungen wie den Breisgau und die schwäbischen Herrschaften. Ensisheim erlebte eine Blütezeit, was sich noch heute im prächtigen Prunkbau des Regentenpalastes (Palais de la Régence, erbaut ab 1535) widerspiegelt.
Der Dreißigjährige Krieg traf das habsburgische Elsass katastrophal. Das Gebiet wurde ab 1632 von schwedischen und französischen Truppen besetzt und systematisch verwüstet. Im Westfälischen Frieden 1648 musste die Landgrafschaft Oberelsass und den Sundgau vollständig an Frankreich (Ludwig XIV.) abgetreten werden. Die habsburgischen Beamten wurden aus Ensisheim vertrieben. Die verbliebenen rechtsrheinischen Teile Vorderösterreichs (Breisgau, Schwaben) verloren ihre Hauptstadt und mussten fortan provisorisch von verschiedenen Orten aus verwaltet werden, ehe Freiburg im Breisgau 1651 neuer dauerhafter Regierungssitz wurde.
Reichslandvogtei Ortenau
Die Reichslandvogtei Ortenau (historisch ursprünglich Mortenau genannt) nimmt unter den vorderösterreichischen Territorien eine Sonderstellung ein. Sie war kein geschlossenes Fürstentum, sondern ein komplexer Verband aus reichsunmittelbaren Dörfern und Rechten am rechten Oberrhein.
Nach dem Aussterben der Zähringer und dem Untergang der Staufer drohte das kaiserliche Reichsgut in der mittelbadischen Rheinebene in die Hände regionaler Fürsten zu fallen. Um dies zu verhindern, gründete König Rudolf I. von Habsburg im Jahr 1274 die Reichslandvogtei. Er fasste darin rund 30 Dörfer (u. a. um Ortenberg, Appenweier und Achern) zusammen, um den kaiserlichen Einfluss in der Region zu sichern. Das administrative Zentrum war die mächtige Burg Ortenberg (der „Stein zu Ortenberg“). Nachdem diese 1678 im Holländischen Krieg zerstört worden war, zog der Landvogt in den „Königshof“ nach Offenburg um.
Obwohl von einem Habsburger gegründet, verlor die Familie das Gebiet durch das mittelalterliche Pfandwesen rasch aus den Augen. Über Jahrhunderte wechselten die Pfandherren, die die Steuern der Region einzogen. Zeitweise befand sich die Landvogtei in badischer Hand (1334–1351). Ab 1351 waren die Bischöfe von Straßburg die Hauptpfandherren. 1405 spaltete sich das Pfand auf: Eine Hälfte ging an die Kurpfalz, die sie nach dem Landshuter Erbfolgekrieg 1504 an die Grafen von Fürstenberg verlor.
In den Jahren 1551 bis 1556 gelang es den Habsburgern, beide Pfandhälften zurückzukaufen (auszulösen) und die Landvogtei wieder komplett in ihren Besitz zu bringen. Aus politischen Gründen vergab der Kaiser die Verwaltung der Landvogtei 1701 als Lehen an die Markgrafen von Baden-Baden (u. a. an den berühmten Feldherrn „Türkenlouis“). Unter der badischen Verwaltung erholte sich die vom Dreißigjährigen Krieg gezeichnete Region wirtschaftlich stark. Als die Linie Baden-Baden im Jahr 1771 im Mannesstamm erlosch, fiel die Landvogtei Ortenau endgültig direkt an das Haus Habsburg zurück. Maria Theresia fackelte nicht lange und integrierte das Gebiet sofort in die moderne vorderösterreichische Verwaltungsstruktur. Aus der historischen Reichslandvogtei wurde das k.k. Oberamt Offenburg (oft auch einfach Oberamt Ortenau genannt), das fortan direkt der vorderösterreichischen Zentralregierung im Freiburger Basler Hof unterstellt war.
Die habsburgische Ära in der Ortenau endete wie im restlichen Vorderösterreich mit dem Frieden von Pressburg (1805). Napoleon schlug die Ortenau dem neu entstandenen Großherzogtum Baden zu, wo sie schrittweise in die badischen Bezirksstrukturen überging.
Reichslandvogtei Schwaben
Die Landvogtei entstand im späten 13. Jahrhundert nach dem Untergang des großen Stammesherzogtums Schwaben. Die römisch-deutschen Könige und Kaiser errichteten sie als kaiserliches Amt, um die im süddeutschen Raum verbliebenen königlichen Güter, Zölle, Rechte und die Schutzherrschaft über Klöster und Städte zentral zu verwalten. Die administrative Zentrale befand sich in Altdorf, heute Teil der Stadt Weingarten bei Ravensburg.
Im Spätmittelalter wurde die Landvogtei wegen des chronischen Geldmangels der Krone mehrfach an wechselnde Reichsfürsten verpfändet. 1486 gelang es dem habsburgischen Erzherzog Sigmund dem Münzreichen, die Pfandschaft dauerhaft zu erwerben. Ab 1541 war die Landvogtei Schwaben endgültig kein bloßes Pfandobjekt des Reiches mehr, sondern wurde als erbliches Reichslehen fest in den Hausbesitz der Habsburger integriert. Sie bildete fortan das organisatorische Herzstück für die habsburgischen Besitztümer in Oberschwaben.
Die Landvogtei Schwaben war kein geschlossenes, kompaktes Land, sondern ein komplexes Netzwerk aus Rechten und Besitztümern in Oberschwaben und rund um den Bodensee. Ihr unterstanden unter anderem die sogenannten „fünf Donaustädte“: Mengen, Munderkingen, Riedlingen, Saulgau und Blaubeuren (wobei Blaubeuren später an Württemberg verloren ging). Altdorf war auch Schutzvogtei über zahlreiche reichsunmittelbare, mächtige Klöster und Abteien der Region (wie Weingarten, Schussenried, Marchtal, Ochsenhausen, Rot an der Rot, Zwiefalten und Isny).
Die Theresianische Verwaltungsreform 1752
Die Gliederung Vorderösterreichs in die historisch bekannten, festen eigenen Verwaltungsbezirke – die sogenannten k.k. Oberämter – erfolgte erst im Zuge der großen theresianischen Verwaltungsreformen ab dem Jahr 1752. Unter Kaiserin Maria Theresia wurde die administrative Struktur der habsburgischen Vorlande grundlegend modernisiert, zentralisiert und vereinheitlicht.
Zuvor waren die weit verstreuten vorderösterreichischen Gebiete jahrhundertelang ein unübersichtlicher Flickenteppich aus alten Landgrafschaften, verpfändeten Herrschaften und Städten, die alle rechtlich eigenständig und direkt der Tiroler Regierung in Innsbruck unterstellt waren.
Mit dem 29. April 1752 löste Maria Theresia per Resolution Vorderösterreich mit den Ländern Breisgau mit Schwarzwald, Schwäbisch-Österreich und Vorarlberg komplett aus der Verwaltung von Innsbruck heraus. Es wurde eine eigenständige, zentrale Landesbehörde („Repräsentation und Kammer“) geschaffen – zuerst ab 01.01.1753 mit Sitz in Konstanz. 1759/63 vereinigte man beide Oberbehörden (Konstanz und Freiburg) zur „Vorderösterreichischen Regierung“ in Freiburg. Damit endete die mehr als 300-jährige administrative Verbindung Vorderösterreichs mit Innsbruck.
Um die Verwaltung vor Ort zu straffen, wurde die neue Provinz in feste, staatlich gelenkte Unterbezirke – die Oberämter – aufgeteilt. Die alten Herrschaftstitel (wie „Landgrafschaft“ oder „Grafschaft“) blieben zwar formell im Namen bestehen, die reale Verwaltungsgewalt ging jedoch an diese neuen staatlichen Bezirke über.
Nach dem Abschluss dieser Reformen und der späteren Eingliederung der Ortenau (1771) gliederte sich Vorderösterreich in folgende eigenständige Oberämter:
- Oberamt Breisgau: Verwaltet von Freiburg im Breisgau; umfasste das Kerngebiet am Oberrhein, den Südschwarzwald sowie die Waldstädte südlich des Rheins (Fricktal).
- Oberamt Offenburg (Ortenau): Erst 1771 voll in die Struktur integriert; umfasste die habsburgischen Rechte und Gerichte in der Ortenau (die Stadt Offenburg selbst blieb freie Reichsstadt).
- Oberamt Nellenburg: Verwaltet von Stockach aus; deckte die Gebiete nordwestlich des Bodensees ab (die vormalige Landgrafschaft Nellenburg).
- Oberamt Hohenberg: Verwaltet von Rottenburg am Neckar; umfasste die Besitzungen am oberen Neckar und am Westrand der Schwäbischen Alb.
- Oberamt Altdorf: Zuständig für die historische Landvogtei Schwaben (Oberschwaben/Bodenseeraum).
- Oberamt Günzburg: Zuständig für die Markgrafschaft Burgau in Bayerisch-Schwaben.
- Oberamt Tettnang: Kam erst 1780 nach dem Aussterben der Grafen von Montfort als eigenständiger Bezirk hinzu.
Diese Struktur blieb bis zum Untergang Vorderösterreichs im Pressburger Frieden von 1805 bestehen, als Napoleon das Gebiet zerschlug und die Oberämter auf die neuen Staaten Baden, Württemberg und Bayern aufteilte.
1782 trennte Kaiser Joseph II. das Land Vorarlberg von der vorderösterreichischen Verwaltung in Freiburg und teilte es dem Gubernium in Innsbruck zu, das bislang ausschließlich für Tirol zuständig gewesen war.
Im Frieden von Preßburg (1805) musste Österreich alle Vorlande an die mit Napoleon verbündeten Staaten Bayern, Baden und Württemberg abtreten.
Fazit
Habsburg konnte letztlich nur über kleine Teilbereich alleine herrschen und auch die Flächen, bei denen Österreich die Oberhoheit behielt waren vergleichsweise klein. Aus dieser Situation heraus überrascht, wie stark sich der österreichische Einfluss auf Kultur und Selbstverständnis langfristig auswirkte. Man verstand sich hier österreichisch und nicht bayerisch oder württembergisch. Selbst nach 1815, als Schwaben zu Bayern gehörte, pflegte man bis heute eine gewisse Distanz und verstand sich selbstbewusst als Schwabe.
Eine gewisse habsburgische Verbundenheit blieb noch lange bis heute erkennbar, Anselm Maria Fugger v. Babenhausen, selbst kein österreichischer Untertan, versuchte 1814 eine Restitution an Österreich, was ihm aber nicht gelang.
Weiterleitungen:
Wenn Sie sich näher über das Haus Habsburg informieren wollen.
Wenn Sie sich mehehr für die Markgrafschaft Burgau interessieren.


