Stadtentwicklung,  Stadtgeschichte

Stadtentwicklung und Stadtgeschichte 1500-1600

In diesem Artikel wird die städtebauliche Entwicklung der Stadt Weißenhon parallel zu ihrer historischen Entwicklung dargestellt. Für beide Themenfelder werden hierbei vor allem die wesentlichen Fakten angeführt. Über die vorhandenen Links können einzelne Fragen aufgerufen werden, die in eigenen Artikeln ausführlicher behandelt werden. So bleibt die Darstellung übersichtlich und kann bei Interesse vertieft werden.

Herrschaftliche Einordnung

Weißenhorn gehörte von 1353-1505 zu Bayern-Landshut, einem Teilherzogtum der Wittelsbacher und war Teil des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Es entstand durch Erbteilung unter den Söhnen Kaiser Ludwigs des Bayern: Stephan II. begründete 1349/1392 die Linie mit Residenzen Landshut und Burghausen1. Die „Reichen Herzöge“ (Heinrich XVI., Ludwig IX., Georg der Reiche) machten es zu einer wirtschaftlich blühenden Macht. Nach Georgs kinderlosem Tod (1503) führte der Landshuter Erbfolgekrieg (1504/05) zur Teilung per Reichsspruch Kaiser Maximilians I (sog. ‚Kölner Spruch‘, 1505).: Der größte Teil ging an Bayern-München, ein kleiner Teil an Pfalz-Neuburg.

Weißenhorn und Bayern-Landshut

1479 übernahm Herzog Georg der Reiche2 die Herrschaft über das Herzogtum Bayern-Landshut und somit auch über Weißenhorn. Noch in diesem Jahr besuchte Herzog Georg die Stadt Weißenhorn und bestätigte das 1474 von seinem Vater, Herzog Ludwig IX der Reiche, übergebene Stadtbuch3.

Herzog Georg hatte am 14.11.1475 in der berühmt gewordenen ‚Landshuter Hochzeit‚ die polnische Prinzessin Hedwig Jagiellonica geheiratet. Daher wird am Oberen Tor der Stadt Weißenhorn auch die polnische Fahne auf einem Fresko gezeigt.

Die Ehe blieb ohne männlichen Erben, was nach Herzog Georgs Tod wegen seines Testaments den Landshuter Erbfolgekrieg auslöste.

Der Landshuter Erbfolgekrieg

Der kinderlose Herzog Georg der Reiche setzte 1496 seine Tochter Elisabeth und ihren Mann Ruprecht von der Pfalz als Erben ein, was gegen den Wittelsbachischen ‚Hausvertrag von Pavia, 1329‘ (Primogenitur Bayern-München) verstieß. Nach Georgs Tod (01.12.1503) beanspruchte Albrecht IV. von Bayern-München das gesamte Landshuter Erbe. 1504 eroberte Albrecht mit kaiserlicher Unterstützung (Maximilian I.) Landau, besiegte Ruprechts Truppen bei Altdorf und Wenzenbach; Götz von Berlichingen verlor hierbei seine Hand. Elisabeth starb kurz nach der Schlacht bei Wenzenbach; ihre unmündigen Söhne Ottheinrich und Philipp kämpften weiter unter Georg von Wisbeck.

König Maximilian I. (Kaiserkrönung erst 1508) aus dem Hause Habsburg traf im sog. ‚Kölner Spruch‘ eine Entscheidung als Kompromiss: Bayern-München erhielt Niederbayern Landshut, was dem größten Teil des Territoriums entsprach. Das Herzogtum Pfalz-Neuburg wurde Ruprechts Söhne neu geschaffen. König Maximilian I. selbst nahm sich Kufstein, Rattenberg, Kitzbühel; Nürnberg Landgerichte.

Weißenhorn wird habsburgisch

So ganz uneigennützig war Maximilians Schiedspruch nicht. Neben den o.a. Gebieten konfiszierte er auch die Markgrafschaft Burgau und hiermit auch Weißenhorn. Herzog Georg der Reiche von Bayern-Landshut hatte Weißenhorn stark ausbauen lassen und somit eine Expansionsbasis für wittelsbachische Hegemonie in Schwaben gemacht, was Habsburgs Einfluss bedrohte. Dem setzte Maximilian nun ein Ende und verleibte Weißenhorn nach Österreich ein. Zusammen mit anderen habsburgischen Besitzungen im Südwesten des Reiches sprach man von Vorderösterreich, der Bezeichnung für die habsburgischen Territorien westlich und nördlich von Tirol. VÖ umfasste Gebiete im heutigen Südwestdeutschland, der Schweiz und im Elsass. Ab 1490 unterstand es einer Zentralverwaltung in Innsbruck unter Maximilian I. Maria Theresia trennte es 1753 von Tirol und schuf eine eigene Provinz mit Sitz in Freiburg. Vorderösterreich war kein zusammenhängendes Gebilde, sondern eine Ansammlung von kleinen und kleinsten Einzelherrschaften.

Weißenhorn verblieb bis zum Ende des Kaiserreichs 1806 bei Österreich.

Kaiser Maximilian I. litt unter chronischen Geldnöten, die durch Kriege, prunkvolle Hofhaltung und Erbschulden verursacht wurden. Seine zahlreichen Kriege gegen Frankreich, Venedig und im Reich sowie die Renaissance-ähnliche Prachtentfaltung überstiegen bei weitem die Einnahmen aus Erbländern wie Tirol und Vorderösterreich. Bergwerke in Schwaz lieferten Silber und Kupfer, reichten aber nicht aus. Maximilian nahm massive Kredite bei den Fuggern in Augsburg auf, die er durch Pfänder und Steuern beglich; er besuchte die Stadt häufig und kaufte sogar ein Haus dort. Seine Heirat mit Bianca Maria Sforza aus Mailand am16.03.1494 in Hall / Tirol brachte 400.000 Golddukaten als Mitgift.

Die Fuggerherrschaft

Kauf der Herrschaft Kirchberg-Weißenhorn

Mit zwei am 27.07.1507 in Konstanz ausgestellten Kaufbriefen verkaufte Kaiser Maximilian I. die Herrschaft Kirchberg-Weißenhorn an den Augsburger Großkaufmann Jakob Fugger. Dieser Schritt war für beide Seiten ein Novum. Noch nie war eine Gebietsherrschaft an einen Bürgerlichen verkauft worden und es war auch für Jakob Fugger, den erfolgreichen Kaufmann – damals reichster Mann im Kaiserreich 4– das erste Gebiet, für das er auch politisch verantwortlich war. Der Kaufvertrag beinhaltete auch Hoheitsrechte wie die hohe Gerichtsbarkeit, nicht jedoch die Landeshoheit, die sich das Haus Österreich vorbehielt. Der Kaufpreis betrug insgesamt 50.000 fl.

Der Besitzübergang begegnete beim Vorbesitzer (Zollerngraf Eitelfriedrich, seit 1504 an ihn verpfändet) und mehreren Bauern aus Pfaffenhofen Widerstände, die bis 1508 durch Vermittlungen und Abstandszahlungen ausgeräumt werden konnten.

Um den außergewöhnlichen Verkaufsvorgang zu verschleiern, war in der Urkunde von einer Pfandherrschaft die Rede. Der Kaiser selbst bestätigte, dass es sich bei der Formulierung um einen Fehler handele und es tatsächlich ein Kauf wäre.

Allerdings war tatsächlich in der Urkunde ein Rückkaufsrecht nach 20 Jahren vorgesehen, für Weißenhorn sogar schon nach 4 Jahren. Das Haus Habsburg konnte diese Rückkaufsummen nie aufbringen und so wurde dieser Vertrag immer wieder um 20 – 30 Jahre verlängert und blieb so bis 1724 bestehen (siehe hier).

Es wird vermutet, dass aber auch reale politische Gründe dem Handel zugrunde lagen. Sarah Hadry5 vermutet das Ziel der Habsburger, die Handelsroute der freien Reichsstadt Ulm nach Ulm kontrollieren zu können und eine Ausdehnung Ulms nach Süden zu verhindern. Bis heute bildet die Donau die Grenze der Stadt Ulm nach Süden.

Die staatsrechtliche Verhältnisse des Gebiets Kirchberg-Weißenhorn bis zum Ende des Alten Reiches gelten als nicht vollständig geklärt. Teile sind reichsunmittelbar, Teile sind als Splitter der vorderösterreichischen Territorienwelt anzusehen. Es handelt sich sozusagen um ein habsburgisch-fuggerisches Kondominium6. Am 03.04.1508 bestätigte Fugger die städtischen Freiheiten Weißenhorns.

1498 heiratete Jakob Fugger die 20 Jahre jüngere Augsburger Patriziertochter Sibylla Artzt. Die Ehe blieb kinderlos.

Am 01.04.1508 bestätigte Jakob Fugger die städtischen Freiheiten der Stadt Weißenhorn.

Jakob Fugger erhielt am 08.05.1511 den Reichsadel und 1514 den Grafenstand, er hatte somit Sitz m Schwäbischen Grafenkollegium des Reichstags. Hiermit waren auch die formellen Vorbehalte gegen die Herrschaft eines ‚Bürgerlichen‘ ausgeräumt.

Nach einem Streit mit dem Kloster Roggenburg über die Wasserrechte an der Roth bei Gannertshofen wurden diese Wasserrechte untzer Einschaltung des Kaisers 1514 neu geregelt.

Pfleger in Weißenhorn

1510 setzte Jakob Fugger Melchior von Stein als Pfleger ein, 1511 gefolgt von Kaspar von Bubenhofen. Ab 1512 verwaltete Walther Ehinger, Ulmer Bürger, der mit Jakob Fuggers Nichte verheiratet war, den Besitz.

Es ist nicht ganz klar, wo dieses Pflegamt untergebracht war. Es wird vermutet, dass es sich in der Memminger Str. 28 befunden hat. Ab 1499 ist dieses Haus nicht mehr selbstständig beschrieben und ab 1548 ist hier das Kastnerhaus der Fugger genannt. Das Grundstück wird also zu einem nicht dokumentierten Zeitpunkt an die Fugger verkauft worden sein. Es wird daher die Hypothese aufgestellt, dass die Fugger nach Übernahme der Ortsherrschaft im Jahr 1508 einen Verwaltungssitz suchten und dieses Haus erwarben. Ab 1556 befand sich dann das Kastnerhaus in der Memminger Str. 16.

1514 Bau des Neuen Schlosses

Schon 6 Jahre nach seiner Erwerbung ließ Jakob Fugger neben dem alten, 1460 erbauten Alte Schloss, ein neues dreigeschossiges Schloss errichten, genannt Neuer Bau oder Weißer Bau. Als Südwand des Schlosses wurde die 1488 errichtete Stadtmauer verwendet. Holl schreibt, der Bau sei auf Anregung des Kaisers Maximilian erfolgt, der hier seine Lust haben wollte und auch die Baukosten nachträglich auf sich nahm. Tatsächlich hielt Maximilian sich hier mind. dreimal auf.

König Ferdinand (ab1556 Kaiser Ferdinand) bewilligte 2.000 fl für den Ausbau des Schlosses, noch bevor er 1556 zum Kaiser als Nachfolger von Karl V. gekrönt wurde. Dies zeigt, wie wichtig sogar dem Kaiserhaus die Stärkung der Stadt Weißenhorn (als Bollwerk gegen die Freie Reichsstadt Ulm?) war.

1516 Barchentweberei

Als zu Beginn des 14. Jahrhunderts die Baumwolle ins Land kam, erzeugten die Ulmer den Barchent, ein Mischgewebe aus Leinen und Baumwolle, dessen Herstellung während des ganzen Jahrhunderts ihr Geheimnis blieb und dessen reißender Absatz die Wirtschaftlichkeit Ulms unge­mein stärkte. Auch in Weißenhorn begann man noch unter Herzog Georg mit einer Leinenweberei und richtete hierfür schon 1480 eine Golschenschau ein. Daneben fingen einige Webermeister an, Barchent zu wirken. Barchent war gegenüber dem Golschen das strapazierfähigere Leinengewebe und durch den höheren Baumwollanteil auch farbstabiler. Da der Bezug der Baumwolle mitunter beschwerlich war und sich auch der Vertrieb von Weißenhorn aus zunächst nicht günstig war, stellten die Weißenhorner Weber im Einvernehmen mit dem Magistrat bei der Stadt Ulm den Antrag, sie in die dortige Barchentschau aufzunehmen und wirken zu lassen. Da die Ulmer die Bedingung stellten, Herrschaft und Stadt Weißenhorn müssten sich schriftlich verpflichten, dass niemals eine Barchentschau zu Weißenhorn aufgerichtet werden dürfe, zerschlugen sich die Verhand­lungen.

Daraufhin versorgte Jakob Fugger, der als guter Unternehmer das wirtschaftliche Potential dieser Weberei erkannte, die Weber in Weißenhorn mit Baumwolle versorgte und den gewobenen Barchent übernahm. Zudem förderte er das Gewerbe ab 1516 mit der Einführung einer Barchentschau. Das Geschäft entwickelte sich gut. 69 Weber in Stadt und Umland sind bezeugt. 1535 wurde von der Stadt neben dem Oberen Tor für die Präsentation und den Verkauf der Stoffe das sog. Wollhaus (An der Mauer 2, heute Heimatmuseum) errichtet. Hiermit begann man, der benachbarten freien Reichsstadt Ulm Konkurrenz zu machen.

Von der Reformation zum Bauernkrieg

Mit seinem Thesenanschlag am 31.10.1517 an der Schlosskirche zu Wittenberg durch Martin Luther wurde die Reformation ausgelöst. Als religiöse Erneuerung innerhalb der kath. Kirche gegen Ablasshandel und Auswüchse des Papsttums gedacht, entfachte die Reformation besonders nach Luthers Streitschrift ‚Von der Freiheit eines Christenmenschen‚ 1520 einen politischen Flächenbrand. Niedere Schichten sahen in dieser Streitschrift eine Aufforderung nach sozialen Reformen, die durch die Bibel legitimiert sei und begannen sich gegen die Herrschaften aufzubegehren. An vielen Orten begannen Aufstände, bei denen sich die Bauern und Leibeigenen nicht zimperlich zeigten, Gewalt anwandten, plünderten und brandschatzten. Ein Zentrum der Bewegung war die Stadt Memmingen, in welcher 1525 in 12 Artikeln die Forderungen der Bauern formuliert und zu deren Durchsetzung aufgerufen wurde.

Luther selbst hatte diese Entwicklung weder gewollt noch erwartet. Er versuchte, mit seinen Gegenschriften ‚Ermahnung zum Frieden‚ (April 1525) und ‚Wider die räuberischen und mörderischen Rotten‚ (Mai 1525) die Wogen zu glätten und die Aufstände zu beenden. Es gelang ihm aber nicht, die Bewegung zu stoppen und einzufangen.

So nahm die Entwicklung ihren Lauf. Überall in Deutschland bildeten sich Fähnlein, die durch die Lande zogen und Angst und Schrecken bereiteten. Doch auch die Herrschaft blieb nicht untätig. Bereits seit 1488 bestand bei uns der ‚Schwäbische Bund‘7, ein militärisch-politischer Bündnisverband schwäbischer Reichsstände. Sein Feldhauptmann Georg III. Truckseß von Waldburg (1488-1531) führte 1525 Feldzüge gegen die Bauern und erfocht Siege bei Leipheim, Winsberg und Böblingen. Das gut ausgebildete und bewaffnete Herr des Schwäbischen Bundes hatte relativ einfaches Spiel mit den zusammengewürfelten Bauernhaufen.

In Mühlhausen (Thüringen) war Thomas Müntzer, ein radikaler Verfechter der Reformation, Pfarrer an der Marienkirche. Er führte im April/Mai ein Aufgebot gegen Frankenhausen, wo er in der Schlacht am 15. Mai geschlagen. Die Schlacht forderte 6.000 Menschenleben. Müntzer wurde gefasst, gefoltert und am 27. Mai in Mühlhausen hingerichtet.

Die Gesamtzahl der Todesopfer im Bauernkrieg wird auf 70.000 bis 75.000 beziffert.

Eine neue Geschichte des Bauernkrieges findet sich bei: Thomas Kaufmann, Der Bauernkrieg – Ein Medienereignis, 2024, Herder Verlag.

Der Bauernkrieg in Weißenhorn

Die Geschehnisse in Weißenhorn sind sehr gut durch die Chronik des Nikolaus Thomann8 dokumentiert. Auch Joseph Holl 9widmet dem Ereignis in seiner Geschichte von Weißenhorn breiten Raum. Diese Quellen werden daher hier nicht ausführlich wiederholt. Ein neuer Beitrag zur Geschichte des Bauernkriegs in Weißenhorn ist für einen späteren Zeitpunkt geplant.

Weißenhorn war nicht unmittelbar in die Kampfhandlungen des Bauernkriegs einbezogen. Die Lage für Weißenhorn wurde jedoch langsam kritisch. Mitte März 1525 hatten sich schon die Städte Leipheim, Burgau und Günzburg den Bauern angeschlossen, ebenso die Städte Memmingen und Kempten. Ulm hatte den Bauern seine Waffen ausgeliefert und die Fahnen gestrichen. Weißenhorn schickte einen Boten an das Heer des Schwäbischen Bundes, welches bei Erbach lagerte um den Baltringer Haufen zu bekämpfen mit dem Angebot, eine Abteilung bündischer Reiter in der Stadt aufzunehmen und diese zu beherbergen und zu verpflegen. Dagegen kam am 30.03.1525 ein Schreiben des Leipheimer Haufens mit der Warnung, bei Aufnahme dieser Reiter Gewalt gegen die Stadt anzuwenden. Doch die Reiterei erreichte Weißenhorn nicht mehr.10

Am 01.04.2025 zogen 12.000 Mann des Leipheimer Haufens zur Belagerung nach Weißenhorn. Auf dem Weg hierher plünderten und brandschatzten die Bauern das Schloss Bühl, die Pfarrhöfe in Biberberg, Wallenhausen, Oberhausen, Biberachzell und Reichenbach. Eine andere Gruppe zog über POfaffenhofen, Attenhofen und Hegelhofen. Der Haufen machte hinter den Gärten der Oberen Vorstadt (wohl im Bereich Hollstr./Schulstr., der damals noch nicht bebaut war) Halt und erwartete dort weitere 6.000 Mann aus Illertissen.11

Eine Abordnung von 10 Mann unter der Führung des Ingstetters Jörg Ebner zog vor das Obere Tor und begehrte Einlass. Bürgermeister Diepold Schwarz empfing Jörg Ebner freundlich und reichte den Abgesandten Wein und Brot. Nach einigen Worten zog Ebner ab und wollte die Sache mit seinem Haufen besprechen. Dieser war uneinheitlich gesinnt, einige Abteilungen wollten keinen Angriff und zogen sich zurück. Andere bezogen am Hauptplatz Stellung mit ihren Hakenbüchsen gegen das Obere Tor. Bgm. Schwarz hatte strengen Befehl gegeben, sich nicht reizen zu lassen und nicht hinauszuschießen. Jörg Ebner kam zum Tor zurück und wurde vom Kastner aus Nervosität von der Stadtmauer herab angeschrien. Auch der Bürgermeister fragte, warum man sich trotz der freundlichen Behandlung so aggressiv verhalte. Jörg Ebner antwortete, weil man sie nicht eingelassen habe, wolle man die Stadt diese Nacht erobern. Der Bürgermeister rief: „So hüte jeglicher Fuchs seinen Balf, das wahre Gott und der Ritter St. Georg„. Das war die Losung für den Angriff und man begann zu schießen. Es entstand – nach heutigen Maßstäben – eine kleine Schießerei mit wenigen Verletzten. Das Schießen begann gegen 17:00 Uhr und dauerte etwas länger als eine Stunde. Die einbrechende Nacht beendete das Schießen. In der Stadt geschah niemandem ein Leid, man war heiter und unverzagt. Die Angreifer hatten wohl nicht mit einer Gegenwehr aus der Stadt gerechnet, sie flohen in die umliegenden Häuser und ließen ihre Waffen, Geräte und Verwundeten zurück und sammelten sie erst in der Dunkelheit wieder auf. Danach wurde es still, die Verteidiger blieben auf ihren Posten. Man erwartete einen neuen Angriff am Morgen. Der erfolgte aber nicht. Der Haufen war noch in der Nacht nach Roggenburg gezogen um das dortige Kloster einzunehmen.12

Der Leipheimer Haufen wurde am 04.04.1525 von Georg von Truchseß vom Bundesheer mit 1.500 Reitern und 8.000 Fuknechten vernichtend geschlagen. Man spricht von 4.000 Toten.

Die Situation der Verandlungen des Bauernführers Jörg Ebner mit Bürgermeister Diepold Schwarz wurde von Anton Bischof 1922 auf einem Fresko in der Bildnische des Oberen Tores dargestellt.

Wohl als Folge der Auseinandersetzung mit den Bauern wurde 1527 das Untere Tor um zwei Stockwerke erhöht.

Herrschaftsübernahme durch Anton Fugger

Seit 1519 regierte Kaiser Karl V. als Nachfolger des am 12.01.1519 in Wels gestorbenen Kaiser Maxilian I. Er regierte ein gigantisches Reich „in dem die Sonne nie untergeht“, einschließlich der Niederlande, Spanien, den Kolonien und das Heilige Römische Reiches bis zu seiner Abdankung 1556.

Jakob Fugger starb kinderlos am 30.12.1525 in Augsburg. Seine Neffen Anton und Raymund Fugger erbten die Fuggerfirma; Anton leitete sie und verdoppelte das Vermögen bis 1546. Die 1527 erstellte Bilanz zeigte Aktiva von ca. 3 Millionen Gulden (Netto ~2,1 Millionen). Bis zu seinem Tod 1560 vergrößerte er das Vermögen auf 5,6 Millionen Gulden.

Weißenhorn wurde von Anton Fugger übernommen. Dieser wurde am 10.06.1493 in Augsburg als dritter Sohn von Jakobs Bruder Georg (1453-1506) und dessen Ehefrau Regina Imhof geboren. 1527 heiratete er die Patriziertochter Anna Rehlinger aus Augsburg, mit der er 11 Kinder hatte. Weißenhorn wurde von Anton Fugger übernommen. 1533 verließ Anton Fugger Augsburg als gläubiger Katholik wegen der protestantischen Ausrichtung der Stadt und lebte bis 1536 ‚mit Weib und Kindern‚ hier im Schloss.

Stadtausbau unter Anton Fugger

Anton Fugger setzte sich aktiv für die Entwicklung und die wirtschaftliche Stärkung der Stadt ein. Den Barchent­handel zog er in großem Stil auf. Er lieferte zu seinem wie seiner Untertanen Vorteil ausschließlich und alle Baumwolle. Den Webern kaufte er ihre sämtlichen Barchenterzeugnisse ab und vertrieb diese auf eigene Rechnung. Das Textilgewerbe in Weißenhorn blühte in jener Zeit mächtig auf, es wurde durch Anlegen von Bleichen mit Bleichhäusern (1535), Bau zweier Garnsiedehäuser etc. wieder viel von dem Verdienst zur Ver­größerung der Produktion investiert.

1534 unterstützte Anton Fugger den Bau des Wollhaus (An der Mauer 2), jetzt Heimatmuseum, mit einem Schau- und Verkaufsraum für die Barchentwaren durch die Stadt.. 1535 wurde die Blaich (Obere Mühlstr. 23) erneuert, die für die produzierten Stoffmengen zu klein geworden war. Neben das Wollhaus setzte Anton Fugger 1537 ein Lagergebäude, den fugg. Kornkasten (An der Mauer 4). Beide Gebäude wurden über die 1488 gebaute Stadtmauer hinweg gebaut. Zumindest neben dem Oberen Tor wurde hierfür eine Vorgängerbebauung abgebrochen.

Anton Fugger investierte aber auch in die städt Infrastrukur. 1536 wurden große Teile der Stadt gepflastert13. Man begann mit dem fuggerschen Arreal zwischen Hofstadel (Wettbach xx?) und Schloss, gefolgt vom Platz neben dem Kirchhof und dem Wettbach bis zum Bad (Wettbach 6). Als nächstes folgten die Hauptstraße und Teile des Weges entlang der Mauer. Diese Pflasterung war nur durch eine große Gemeinschaftsleistung möglich, bei welcher nach einer Aufforderung Anton Fuggers Steine vom Illertal herangekarrt wurden. Alle verfügbaren Fuhrwerke der Stadt und der Umgebung, sogar der Abteien Roggenburg, Elchingen und Wiblingen mussten gegen ein geringes Entgelt laden und fahren.

1538 beteiligte er sich mit 1.000 fl am Bau der 1537 begonnenen ersten Wasserversorgung, die von einer Quelle an der Oberhauser Str. bis in die Stadt hinein verlegt wurde und dort 3 Brunnen speiste. Er selbst begnügte sich mit ‚ain Röhrle In ds Schloß‚ als Wasseranschluss14.

Vom 12.04.1538 bis 19.07.1538 und für 4 Wochen im Jahr 1539 fanden in Weißenhorn sogar Münzprägungen statt, leider wissen wir nicht wo, denn eine eigene Münzanstalt gab es nicht.

1542 wurde der Friedhof um die Kirche herum aufgelassen und vor der Stadt ein neuer ummauerter großer Friedhof hergestellt, der heutige Alte Friedhof.

Der Erwerb der Zehentrechte

Ein entscheidender Punkt für die Entwicklung und Finanzierung der Stadt war der Erwerb der Zehentrechte, die seit 1329 beim Kloster Kaisheim lagen. Am 25.05.1539 war die Schuldenlast des Klosters bei den Fuggern so groß, dass Abt Konrad IV. Reuter zu einem Verkauf gezwungen war. Damit erhielt Anton Fugger das Lehen der Pfarrei mitsamt drei Pfründen, desgleichen den Zehent und das Lehen der Pfarrei Bubenhausen mit allen Renten und Gülten, was zu beiden Zehenten und Kirchen gehörig war ‚für sich und seine Nachkommen auf ewige Zeit‚.

Diese ‚ewige Zeit‘ endete mit dem ‚Einweisungsinstrument vom 22.12.1655‘. Damit überschrieben die Fugger der Stadt aus den von der Pfandschaft ausgeschiedenen fuggerschen Eigentumsgütern den Zehent von Weißenhorn, Grafertshofen und Bubenhausen, mit Pfarrlehen, Pfarrhöfen und Kastenhaus15. Die Stadt stellte zum Sammeln des Zehents eigene Zehentknechte auf. Mit diesem Erwerb hing allerdings auch die Baulast an den genannten Kirchen und Pfarrhäusern zusammen, die teilweise noch bis heute gilt.

Mit dem Erwerb der Zehentrechte erhalten die Fugger auch das Patronatsrecht. Anton Fugger setzt Meister Endriss aus Donauwörth als Pfarrer ein.

Vermutlich erfolgte nach 1539 der Neubau eines Zehentstadels auf dem Grundstück des Kaisheimer Hofes Wettbach 23.

Weißenhorn mit Mittelpunktsfunktion

Da Weißenhorn dem reichsten Menschen der damaligen Zeit gehörte, wurde dessen Herrschaft und zeitweise auch Wohnort sogar für den Kaiser interessant. Auf der Rückreise vom Reichstag zu Augsburg am 14.11.1530 besuchte Kaiser Karl V. Weißenhorn und erhob bei dieser Gelegenheit Anton, Raymund und Hieronymus in den höheren Adelsstand. Am 23.11.1530 verließ er Weißenhorn wieder. Der Zug soll aus 1200 Pferden bestanden haben.

In den Jahren 1531-1540 berichtet Thoman von 12 größeren Zusammenkünften von Adligen, nennt aber nicht die Gründe der Besprechungen.

Am 07.06.1538 wurde die Hochzeit der Tochter Regina des Raimund Fugger mit Johann Jakob Freiherr von Mörsberg im Weißenhorner Schloss groß gefeiert. Die Gästeliste enthielt fast alles, was damals Rang und Namen hatte. Es wurden Unmengen an Speisen verzehrt.

Herrschaftsübernahme durch Georg Fugger

Erbteilung nach Anton Fuggers Tod

Nach Anton Fuggers Tod 1560 erfolgte eine Erbteilung unter dessen Söhnen sowie unter den Söhnen Georg und Hans Jakob seines schon 1535 verstorbenen Bruders Raimund. Die Teilung konzentrierte sich auf Landbesitz und Herrschaften, die unter Antons drei Söhnen Markus, Hans und Jakob und Raimunds zweitem Sohn Georg (*1518) aufgeteilt wurden, um vier stabile Linien zu schaffen. Hans Jakob (*1516), der zunächst mit seinem Cousin Marx die Geschäftsleitung übernahm, wurde im Rahmen der firmeninternen Umstrukturierung ausgezahlt, was sein Ausscheiden aus der Erbfolge für Güter erklärt.

Bereits 1548 wurden die Familiengüter zwischen der Anton- und der Raymundlinie aufgeteilt.16 Die Herrschaft Kirchberg-Weißenhorn wurde hierbei an Georg Fugger übergeben.

Georg Fugger heiratete 1542 Ursula Liechtenstein von Kastelkron, mit der er mind. 5 Kinder hatte.

Entwicklung der Stadt unter Georg Fugger

1548 wird das Gebäude Memminger Str. 28 erstmals in den Steuerlisten als Kastnerhaus bezeichnet. Es wird vermutet, dass dieses Gebäude schon seit 1508 den Fuggern gehörte und als Verwaltungssitz genutzt wurde.

1565 wurde das Fuggerschloss umgebaut. Im 2. OG wurde ein Festsaal eingebaut und ein Treppenturm angebaut. Es ist kein besonderer Anlass überliefert, der zu diesem Umbau führte.

Streit mit Ulm wegen des Barchenthandels

1553 gab es Ärger mit der freien Reichsstadt Ulm. UIm hatte eine starke Position in der Barchentherstellung und fürchtete die Weißenhorner Konkurrenz, weil die Fugger die besseren Handelsbeziehungen zu den italienischen Häfen für die Einfuhr der zur Barchentherstellung notwendigen Baumwolle hatten. Im Jahr 1553 bemühte sich die Reichsstadt Ulm darum, dass König Ferdinand (ab 1556 Kaiser Ferdinand) die Fugger dazu bringen möchte, den Barchenthandel aufzugeben. Ulm wäre bereit, auch finanzielle Opfer zu bringen, um in seinem Gebiet allein den Barchenthandel zu beherrschen. Kommissare des Königs verhandelten seit dem 01.10.1553 in Günzburg mit Anton Fugger17 und Ulmer Gesandten. Auf das Ulmer Angebot von 6.000 fl Abstandssumme ging Anton Fugger aber nicht ein, son­dern er verlangte 15.000 fl.

Als die Stadt Weißenhorn von den Verhandlungen erfuhr, bat sie die Fuggersche Herrschaft, mit Ulm keine Abmachungen zu treffen, die die Stadt Weißenhorn nur schädigen könnten. Anton Fugger teilte ihr mit, dass er dem Wunsche des Königs nicht ausweichen könne, stellte aber der Stadt anheim, zu der nächsten Verhandlung ihre Abge­sandten zu schicken. Daraufhin brachten Bürgermeister und Rat mitsamt dem ganzen Handwerk der Barchentweber in der Stadt und den Herrschaften alle ihre Beschwerden schriftlich und mündlich in Günzburg am 03.11.1553 vor und erreichten, dass die Verhandlungen abermals verschoben wurden und zwar auf den 27. Dezember 1553.

Die königlichen Kommissare übermittelten die Be­schwerdeschrift nach Wien, um weitere Weisungen von dort abzuwarten. Der Weißenhorner Bürgermeister Erasmus Knapp und mit ihm Abraham Münch von Augsburg reisten nach Wien, um dort die Interessen der Stadt wahrzunehmen.

Die 1553 begonnenen Verhandlungen zwischen Anton Fugger und der Reichsstadt Ulm führten erst am 05.09.1555 zum Abschluss eines Vertrages. Fugger verpflichtete sich hierin, seinen Barchenthandel in der Herrschaft Weißenhorn auf­zugeben und auch anderen im Handel mit Barchent weder in Weißenhorn noch sonst in deutschen Landen Vorschub zu leisten. Der Stadt Weißenhorn und ihrem Weberhandwerk wurden aber ihre diesbezüglichen Ordnungen und Rechte, so vor allem die Barchentschau, das Barchentweben und Handeln ausdrücklich vorbehalten. Die Weißenhorner Weber waren nun wieder ziemlich auf sich allein gestellt. Ausführliche Darstellung der Barchentweberei

Wechsel der Herrschaften

Kaiserreich

1556 wurde Ferdinand I. Kaiser. Kaiser Karl V. dankte 1556 freiwillig ab und übergab die Kaiserwürde an seinen Bruder Ferdinand I., der bereits seit 1531 römischer König war. Karl V. war durch ständige Kriege, Gicht und Erschöpfung gezeichnet, er trat daher 1556 zurück und teilte sein Reich: Sohn Philipp II. erhielt Spanien und die Niederlande, Bruder Ferdinand die österreichischen Lande und den Kaisertitel.

Nach dem Tod seines Vaters 1576 trat Kaiser Rudolf II. noch im gleichen Jahr die Nachfolge als Kaiser an.

Fuggerherrschaft von Philipp Eduard Fugger

Mit dem Tod von Georg Fugger am 25.08.1569 ging das Erbe ohne formelle Teilung an seine Söhne Philipp Eduard (Herr in Weißenhorn) und Oktavian Secundus (Herr in Kirchberg) über. Beide besuchten zwar Weißenhorn, wohnten aber nicht hier. Der Weißenhorner Besitz setzt sich über Philipp Eduard Fugger fort.

Philipp Eduard Fugger heiratete 1573 Maria Magdalena von Königsegg und Aulendorf. Das Paar hatte vier Söhne und drei Töchter.

Octavianus Secundus Fugger heiratete 1579 Maria Jacobäa Fugger (1562–1588), Tochter von Hans Fugger; das Paar hatte drei Söhne und zwei Töchter.

Entwicklung der Stadt unter Philipp Eduard Fugger

Philipp Eduard Fugger verwaltete die Stadt mehr als er sie gestaltete. In seine Zeit fallen keine nennenswerte Ereignisse oder Baumaßnahmen.

1567 wurde das Bräuhaus am Kirchplatz von Anton Roth errichtet. Hierzu hat Anton Roth zwischen 1553 und 1559 die Vorgängerbebauung aufgekauft, abgebrochen und zwischen 1562 und 1567 das Bräuhaus neu erbaut.

1576 Bau der Kray. Im Jahre 1576 erbaute die Stadt nach Abbruch des Frühmeßhauses die sogenannte Kray. In diesem Gebäude waren oben Wohnungen für den Nachtwächter und für den Türmer. Ansonsten bestand die Kray im Erdgeschoss aus schmalen Räumen, die an die Stadtmauer angelehnt waren und als Lager und Werkstätten dienten.

1594 Zwischen 1587 und 1594 kauft Philipp Eduard Fugger die sog. Schmidtsche Herberge am Hauptplatz. Es handelte sich um den ältesten Gasthof der Stadt. Auf dem erworbenen Grundstück errichteten die Fugger ihr späteres Gartenschlösschen, einen Marstall und eine Schweizerei.

  1. Wilhelm I. und Albrecht I. bekamen Straubing-Holland. ↩︎
  2. Georg der Reiche (* 15. August 1455 in Burghausen; † 1. Dezember 1503 in Ingolstadt) war von 1479 bis zu seinem Tod Herzog von Bayern-Landshut. Er war der dritte und letzte der drei „reichen Herzöge“ aus dem Geschlecht der Wittelsbacher, die Bayern-Landshut im 15. Jahrhundert regierten. Bekannt ist er vor allem durch die Landshuter Hochzeit. Mit seinem Testament beschwor Georg den Landshuter Erbfolgekrieg herauf, der das Herzogtum Bayern schließlich unter territorialen Verlusten wiedervereinigen sollte. (Wikipedia) ↩︎
  3. Das Stadtbuch beschreibt die Rechte der Stadt und stellt quasi das ‚Grundgesetz‘ der Stadtordnung dar ↩︎
  4. SDein Vermögen betrug bei seinem Tod ca. 2.000.000 Gulden. ↩︎
  5. Sarah Hadry, Die Fugger in Kirchberg und Weißenhorn, 2007, Wißner-Verlag, Augsburg ↩︎
  6. Sarah Hadry, Die Fugger in Kirchberg und Weißenhorn, 2007, Wißner-Verlag, Augsburg ↩︎
  7. In Thüringen existierte der ähnlich organisierte ‚Schmalkaldische Bund‘. ↩︎
  8. Nikolaus Thoman: Weissenhorner Historie, Erstausgabe 1876 nach den Handschriften, Neudruck 1968, Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn ↩︎
  9. Joseph Holl, Geschichte der Stadt Weißenhorn, Neudruck 1983 nach der Ausgabe von 1904, Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn ↩︎
  10. Joseph Holl, Geschichte der Stadt Weißenhorn, Neudruck 1983 nach der Ausgabe von 1904, Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn ↩︎
  11. Joseph Holl, Geschichte der Stadt Weißenhorn, Neudruck 1983 nach der Ausgabe von 1904, Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn ↩︎
  12. Joseph Holl, Geschichte der Stadt Weißenhorn, Neudruck 1983 nach der Ausgabe von 1904, Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn ↩︎
  13. Schon 1513 waren Teile der Stadt gepflastert worden, wozu die Herrschaft auch damals einen Teil beisteuerte (A 112-1) ↩︎
  14. Dieser Wasseranschluss wurde bei den archäologischen Grabungen im Rahmen der Schlosssanierung 2010 gefunden. ↩︎
  15. Bei dem genannten Kastenhaus handelt es sich um den ‚Kaisheimer Hof, Wettbach 23, das heutige Stadttheater. ↩︎
  16. https://www.fugger.de/geschichte/geschichte-der-fugger-seit-1367 ↩︎
  17. Die Ortsherrschaft hatte zwar seit 1548 Georg Fugger inne, die Geschäftsinteressen des Barchenthandels wurden aber weiterhin von Anton Fugger vertreten. ↩︎

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