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Die Eschachsiedlung – Weißenhorner Wohnbaupolitik nach dem 2. Weltkrieg
Nach dem 2. Weltkrieg entstand durch den Zuzug von Heimatvertriebenen und Flüchtlingen eine ungeheure Wohnungsnot. Unter der Führung von Bürgermeister Adolf Wolf wurde mit der Eschachsiedlung das Problem in beispielgebender Form gelöst.
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Die Bahnhofsrestauration – Bahnhofstr. 13-15
Im Zuge des Eisenbahnbaus wurde auch wie andernorts eine Bahnhofsrestauration errichtet. Die Gaststätte bestand bis ca. 1975. 1985 wurde das Gebäude abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. Doch auch dieser wurde schon 2016 wieder abgebrochen und durch einen anderen Neubau ersetzt. Eine Studie des Zeitgeists.
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Die alte Lateinschule am Kirchplatz
Direkt neben der alten Stadtpfarrkirche stand das älteste Schulhaus der Stadt, die alte Lateinschule. Sie wurde bereits 1475 erwähnt und befand sich hier bis 1817. 1850 wurde das Haus abgebrochen. Heute steht hier die Stadtpfarrkirche.
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Die äußere Badstube – Gasthof Deutscher Kaiser – Illerberger Str. 9
Der heutige Gasthof Deutscher Kaiser besteht seit vor 1475 und zählt somit zu den ältesten im Kern erhaltenen Gebäuden der Stadt. Bis 1836 war hier die äußere Badstube, dann als Wohnhaus und seit 1865 als Gaststätte genutzt. Blicken wir zurück auf eine bewegte Geschichte.
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Die Adolf-Wolf-Str. – Gewerbe- und Siedlungsgebiet
Die Adolf-Wolf-Str. führt vom Bahnhof in das Gewerbegebiet der Stadt. Sie wurde 1938 als südliche Zufahrtsstraße zum damaligen Lufttanklager angelegt. Nach dem Krieg entwickelte sich hier ein Gewerbegebiet und ein größeres Siedlungsgebiet für Heimatvertriebene und Flüchtlinge.
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Der Wettbachturm – westliches Stadttor
Neben dem Oberen und dem Unteren Tor gab es nur noch einen weiteren Zugang zur befestigten Altstadt, den Wettbachturm. Er wurde 1873 abgebrochen.
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Wo ist das?
Wir beschäftigen uns zwar schon lange mit der Weißenhorner Geschichte, wissen aber auch noch längst nicht alles. So fallen uns manchmal Fotos in die Hände, die unbeschriftet sind und die wir nicht zuordnen können. Vielleicht weiß aber einer der Nutzer hierüber Bescheid. Wir können zwar keine Preise ausloben, würden uns aber über Hinweise sehr freuen. 2 unbekannt 6 unbekannt 12 unbekannt Grafertshofen
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Der Prügelturm
Der Prügelturm markiert das nordwestliche Eck der Stadtbefestigung. Er wurde im Zuge des Stadtmauerbaus ab 1488 errichtet. Das noch sichtbare längliche vergitterte Fenster im OG des Turms stellt den Austritt auf den Wehrgang der Mauer dar und verdeutlicht die Höhe der ehem. Stadtmauer. Jetzt befindet sich eine Trafostation im Turm.
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An der Mauer 4 – Der Fuggersche Kornkasten – Malzfabrik und Wohnhaus
Kurz nach der Erbauung des Wollhauses 1534 bauten die Fugger 1537 An der Mauer einen großen Kornspeicher. Als dieser Kornkasten nach 1862 nicht mehr gebraucht wurde, baute Franz Kircher hier eine Malzfabrik, die Anfang der 80er-Jahre in eine Wohnbebauung umgewandelt wurde.
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Der Pfaffenturm – abgebrochen für die neue Kirche
Der Pfaffenturm wurde 1482 erbaut und 1864 für den Bau der neuen Stadtpfarrkirche abgebrochen.






















