Häusergeschichte
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Der Hauptplatz – Zentrum vor dem Tor
Der Hauptplatz bildet zusammen mit dem benachbarten Kirchplatz das Zentrum der Altstadt. Den Namen erhielt der Platz bei der allgemeinen Straßennamengebung in Weißenhorn im Jahr 1921. Früher wurde er oft Marktplatz genannt, das war aber keine offizielle Bezeichnung. Von 1933-1945 trug der Platz den Namen ‘Adolf-Hitler-Platz’. Der Hauptplatz liegt zentral im Stadtgebiet vor dem Oberen Tor. Hier kamen von je her alle Fernwegbeziehungen zusammen. Die Verkehrsbedeutung bestimmte daher schon immer die Gestaltung des Platzes. Der Platz weist eine Fläche von ca. 5000 m² auf.
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Der Hauptplatz – Archäologische Funde
Begleitend zum Ausbau des Hauptplatzes von 2009-2010 fanden archäologische Untersuchungen statt. Auch schon 1975 wurden parallel zum damaligen Ausbau Untersuchungen durchgeführt, allerdings nicht unter wissenschaftlicher Aufsicht. Es wurde versucht, diese Funde mit der Stadtentwicklung in Einklang zu bringen.
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Der Hauptplatz um 1890
7. Dezember 2021/No Comments Dies ist das älteste Foto des Hauptplatzes. Es wurde um 1890 aufgenommen. Das Foto gibt es gleich zweimal. Es wurde vom selben Standort aus aufgenommen, aber ein Foto ist rechts und unten beschnitten. Ein weiteres historisches Foto zeigt den Platz um 1910 Fotos 1890 Der Blick geht vom südlichen Ende des Hauptplatzes nach Norden. Der Fotograf dürfte im Obergeschoss des Gasthofs Lamm gestanden haben. Die beiden Giebelschatten am rechten Bildrand müssten von den Häusern Hauptplatz 4 und 5 stammen. Da die Bäume noch kein Laub tragen, dürfte das Foto wohl im März aufgenommen worden sein. Der Name des Fotografen ist nicht bekannt. Das Foto ist registriert…
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Der Postwirt – Rothweg 2-6
Das unscheinbare Gebäude beheimatete von ca. 1866-1888/97 eine Gastwirtschaft, den sogenannten Postwirt. Nach mehreren Umbauten ist dies nicht mehr auf den ersten Blick zu erkennen. Das Grundstück wurde 1897 geteilt und umfasst heute die Hausnummern Rothweg 2, 4, 6.
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Das Gasthaus Schönblick – Roggenburger Str. 46
Das Gasthaus Schönblick entstand 1929 durch einen Neubau als Ausflugsgaststätte, nachdem ein Vorgängerbau abgebrannt war. Es wird heute als Privathaus genutzt.
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Roggenburger Str. 52 – ehem. Rössle-Keller
Einer der vielen Brauereikeller an der Roggenburger Str., die heute nicht mehr erkennbar sind. Mehrfach umgebaut und erweitert, zeigt das heutige Gebäude nicht mehr seine Ursprünge.
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Roggenburger Str. 51 – Gab es dieses Haus?
Im Katasterblatt von 1921 ist hier ein Gebäude eingezeichnet, gemäß Schraffur ein Wohngebäude. Leider konnte dieses Gebäude aber noch auf keinem anderen Katasterblatt, durch Aktenbelege oder durch Fotos verifiziert werden. Auf dem ältesten Luftbild dieses Bereichs von 1944 ist hier kein Gebäude nachweisbar.
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Roggenburger Str. 50
1864 eine Sandgrube, später Ödland und ab 1967 ein Wohnhaus
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Roggenburger Str. 47
Der Moster und Gastwirt des Gasthauses 'Deutscher Kaiser', Xaver Böck, erbaute 1958 hier einen Walmdachbungalow. Dieser erhielt die Adresse Roggenburger Str. 47, obwohl die Zufahrt vom Feldweg 'Niederer Weg' aus erfolgt. 2003 wurde der Dachstuhl erneuert.
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Roggenburger Str. 43 und 45 – Storchenkeller
An Stelle des Bierkellers der Storchenbrauerei wurden zwei Einfamilienhäuser gebaut, von denen eines schon ersatzlos entfernt wurde.


























