Die Goetheanlage
Die Gotheanlage erreichte nie die Qualität ihres Pendants, der Schilleranlage an der Bahnhofstraße. Sie war wesentlich kleiner und lag immer scheinbar als Restfläche neben der Illerberger Straße. Um 1900 wurde sie vom Verschönerungsverein südlich der Illerberger Str., gegenüber dem Sägewerk Molfenter neben der Roth als sog. Goethe-Anlage hergestellt.. Sie ist im Katasterplan zwar als Parkanlage signiert, es darf aber bezweifelt werden, dass die Wegeführung derart verschlungen war.

Kern der Anlage war eine ca. 500 Jahre alte Linde, die schon 1910 als Naturdenkmal bezeichnet wurde.



Die Grünanlage wurde spätestens nach 1945 aufgegeben und zu Kleingärten umgearbeitet.

Beim Neubau des Freibades wurde die Goetheanlage, neben der Rothinsel, als Parkplatzfläche für das Freibad vorgeschlagen. Später wurden die Kleingärten aufgegeben und die Fläche zu einer reinen Grasfläche umgebaut, in welcher die dominierende Linde stand. Der Freibadparkplatz wurde auf der anderen Seite der Roth angelegt.

Am 23.06.1992 wurde die Linde während eines Unwetters vom Blitz getroffen und so stark geschädigt, dass das Naturdenkmal gefällt werden musste.







Beim Umbau der Kreuzung zu einem Kreisverkehr und den Bau der Südtangente wurde die Grünfläche nochmals beschnitten und stellt sich heute nur noch als Straßenbegleitgrün dar.




