Die Lourdes-Kapelle
Im Jahr 1889 stiftete Frau Severina Hauf den Bau einer Lourdes-Kapelle beim Waldteil Ohnsang. Nach nur einem Jahr Bauzeit konnte die im Neorenaissance-Stil gehaltene Kapelle am 20.10.1890 von einem
Kapuzinerpater geweiht werden.
1891 wurde durch Moritz Schmid, Kunstakademiker, ein Deckengemälde angebracht. Moritz Schmid ist leider bereits am 06.03.1892 im Alter von nur 26 Jahren verstorben. Das Bild ist bedauerlicherweise nicht erhalten geblieben, es wurde später wieder abgetragen.
In den folgenden Jahren bestückte man den Weg zur Kapelle noch mit einem Kreuzweg. Dieser wurde am 12.08.1894 durch Herrn Domkapitular Dr. Franz Anton v. Henle (geboren in Weißenhorn, später Bischof von Passau) eingeweiht.
1914 beantragte der Verschönerungsverein, bei der Lourdes-Kapelle einen Park anzulegen. Der Magistrat gewährte hierzu 1000 Buchenpflanzen. Im Kataster der Neuvermessung 1921 wurde dieser Park dargestellt.









Von Herbst 1982 bis April 1983 wurde die Lourdes-Kapelle mit einem Aufwand von 24.282.03 DM Sanierungskosten renoviert. Nach Abschluss der Arbeiten wurden die Kreuzwegstationen durch Stadtpfarrer Hans Beer am 13.07.1984 wieder geweiht.
Traditionell wurde am Fest Christi Himmelfahrt ein Feldgottesdienst vor der Kapelle abgehalten.








